Ostern

Grußkarten
Wie zu anderen Festtagen werden auch zu Ostern Grüße an die Familie, Freunde und Geschäftsleute verschickt. Vor einigen Jahren noch war die Zustellung fast nur durch die Post möglich. Begegneten wir unseren Postboten unterwegs, rief er uns zu: "Warten Sie, ich habe Post für Sie. Ihre Tante aus Buxtehude hat geschrieben!" Da die Karten und Briefe noch per Hand sortiert wurden und die Zeit es zuließ, konnte er hin und wieder einen Blick auf das Geschriebene werfen. So war der Postbote immer bestens informiert.
Nachdem die Telefone immer mehr Einzug in die Familien hielten, ging man dann dazu über, Oster- und andere Grüße auf diese neue Art zu überbringen.
Jetzt im Zeitalter von Internet und Handy schickt man stattdessen lieber E-Mails oder SMS. Für Geschäftsleute mag das in Ordnung sein, innerhalb der Verwandschaft und Bekanntschaft sollte es aber schon persönlicher sein. Über eine handgeschriebene Karte oder einen Brief freue ich mich besonders, zeigt es mir doch, dass sich der Schreiber für mich Zeit genommen hat. Natürlich erfüllt auch eine E-Mail ihren Zweck, aber eine direkte Anrede und ein persönlicher Text sollten dann selbstverständlich sein. Was für mich gar nicht in Ordnung ist, sind Grüße, die ich über einen Verteiler bekomme, in dem ich nur ein Empfänger von vielen bin. Grüße dieser Art lösche ich ungelesen.
Wie sehen Sie das?

Allen Lesern wünsche ich sonnige Ostertage.
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