Die verschiedenen Methoden um mit dem Rauchen aufzuhören

Rauchen kann zur Sucht werden. Wer einmal damit angefangen hat gerät langsam aber sicher in einen Strudel der Abhängigkeit. In jeder Stresssituation muss schnell eine Zigarette geraucht werden, weil Raucher denken dass sie nur so mit dem Druck klar kommen. Auch als Belohnung, zum Beispiel nach einem harten Tag wird gern noch ein Glimmstängel genossen. Viele Raucher wollen allerdings nicht wahr haben, dass sie süchtig sind. Wie bei jeder Sucht ist das Aufhören mit das schlimmste. Es gibt viele verschiedene Methoden, die beim Aufhören helfen sollen, doch der Raucher selbst muss mit einem eisernen Willen voran gehen, damit er es aus der Abhängigkeit schaffen kann.

Die beliebtesten Methoden:

- Nikotinersatz
- Verhaltenstherapie
- Hypnose oder Akupunktur


Der Nikotinersatz kann über verschiedene Mittel und Wege geschehen. Bekannt sind die so genannten Raucher Kaugummi, welche Stoffe enthalten, die ähnlich denen in der Zigarette auf den Körper wirken, dabei aber nicht schädlich sind. Sie werden anstatt eine Zigarette zu rauchen gekaut.
Ein weiteres Mittel sind die Raucherpflaster. Es gibt sie in verschiedenen Dosierungen und sie enthalten ebenfalls Stoffe, welche dem Körper das Rauchen einer Zigarette vorgaukeln. Die Dosierung kann nach und nach gedrosselt werden, so dass der Raucher am Schluss ohne Zigarette und auch ohne Pflaster auskommen kann.

Als relativ neues Mittel gilt die so genannt E Zigarette. Sie ist eine elektronische Zigarette, welche nur Wasserdampf ausstößt, allerdings auch schädliche Stoffe enthalten kann. Sie wird vor allem gerne in Gaststätten eingesetzt, denn hier ist es seit dem Rauchverbot verboten, Tabak zu rauchen.

Bei einer Verhaltenstherapie lernen Raucher, dass sie keine Zigarette brauchen, um sich für etwas zu belohnen, oder mit einer schwierigen Situation klar zu kommen. Von einem Therapeuten begleitet stellen sie sich ihren Ängsten und Problemen und so wird die Ursache der Sucht, welche auch immer eine Flucht darstellt, direkt an der Wurzel bekämpft. Die ehemaligen Raucher gehen gestärkt aus diesen Therapien hervor.

Hypnose und Akupunktur sind 2 Wege, bei welchen sich Forscher uneinig sind, ob sie denn nun einen nachweisbaren Nutzen haben. Bei der Hypnose wird dem Patienten in mehreren Sitzungen das Rauchen abgewöhnt. Der Hypnotiseur versetzt den Patienten in einen Trance ähnlichen Zustand und kommuniziert so direkt mit dem Unterbewusstsein. Vielen Patienten hilft dies, sie müssen allerdings über einen sehr starken Willen verfügen. Bei der Akupunktur, einem Verfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin, werden kleine feine Nadeln in wichtige Punkte des Körpers gestochen. Dies ist völlig schmerzfrei und erzielt bei vielen Patienten große Erfolge.
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