Die Historie des Bilderrahmens

Denkt man nur einmal an die Malereien der Höhlenmenschen, so kann wohl mit Fug und Recht behauptet werden, dass die Malerei zu den ältesten Künsten der Menschheit zählt. Spätestens in der Antike wurde dann damit begonnen, bildliche Darstellungen nach außen hin abzugrenzen. Auch, wenn die alten Griechen und Römer den Bilderrahmen in seiner heutigen Form noch nicht kannten, so grenzten sie doch Malereien mit einer Umrandung aus gemusterten Streifen ab. Der dreidimensionale Bilderrahmen allerdings, so wie er auch heute noch Verwendung findet, entstand aber erst sehr viel später. Im 13. Jahrhundert, als bewegliche und aufhängbare Tafelbilder in Mode kamen, entstanden auch die ersten Bilderrahmen. Diese orientierten sich noch ganz stark an der Formensprache der Architektur. Sprich die Rahmen waren zum Beispiel mit angedeuteten Säulen versehen und aus Materialien wie Marmor, Holz oder Stein gefertigt. Dazu kam, dass diese Bilderrahmen ganz oder teilweise vergoldet wurden.

Die Blütezeit der Bildmacherkunst

Im 16. Jahrhundert kam es dann zu einer echten Blüte des Rahmenmacher-Handwerks und somit auch der Bilderrahmen. Mit den schlichten Bilderrahmen von heute hatten diese damaligen Rahmen nicht viel gemein. Es ging sogar soweit, dass in dieser Zeit Rahmen gefertigt wurden, die um einiges teurer als die von ihnen eingefasste Malerei waren. Wurde damals ein Bilderrahmen angefertigt, so arbeiteten diese vier Handwerker Hand in Hand: der Schreiner, der Schnitzer, der Vergolder und der Dekorationsmaler. Trotzdem gönnte sich auch so mancher bürgerlicher Haushalt der Renaissance einen solchen Rahmen, um darin Selbstportraits sorgfältig zur Schau zu stellen. Heutzutage sind alte Bilderrahmen begehrte Kunstobjekte, die bei Auktionen horrende Preise erzielen.

Heute - die Qual der Wahl

Nach der ersten Blütezeit der Bilderrahmen explodierte das Angebot in Sachen Formen, Farben und Stilrichtungen förmlich. Dazu trugen sicherlich auch die Verbreitung neuer graphischer Techniken und die Erfindung der Fotografie im 19. Jahrhundert erheblich bei. Und der Bilderrahmen war nicht länger der Upper Class vorbehalten, sondern hielt Einzug in alle Haushalte. Auch, wenn der Bilderrahmen heute kaum noch wahrgenommen wird, ist ein Bild oder Foto ohne ihn unvorstellbar. Online findet man wie zum Beispiel bei Rahmenversand eine große Auswahl an Bilderrahmen sowie die Möglichkeit nach Maßanfertigungen. Da der Bilderrahmen ein langjähriger Begleiter sein wird, sollte man beim Kauf möglichst auf eine gute Qualität achten.

Niemals langweilig - der digitale Bilderrahmen

Der neueste Trend in Sachen Bilderrahmen ist der digitale Rahmen. So kommt an Wänden oder auf Schreibtischen keine Langeweile mehr auf, denn nicht nur eins, sondern sogar mehrere Bilder können hier wiedergegeben werden. Im Silberlook oder ganz in Aluminium machen diese Bilderrahmen auch optisch etwas her, sodass sie zu jedem Einrichtungsstil passen.
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