Die positive Ecke: Helfer im Gewitter

Freitagabend und zugleich Feierabend. Bevor ich mit meiner Frau genüssliche Stunden verbringe, will ich noch meine übliche Jogging8runde absolvieren. Die Wolken wirken bedrohlich, aber noch ist alles trocken. Ich laufe los.
Nach nur einem Kilometer bricht ein Gewitter los. Es donnert und blitzt gewaltig, ein Starkregen geht auf mich nieder. Von einer Minute zur nächsten bin ich durchnässt, aber die Temperatur bleibt schwül-warm. Also laufe ich weiter durch die meterhohen Pfützen.
Als das Gewitter seinen Höhepunkt erreicht und starke Böen den sintflutartigen Regen beinahe seitlich auf mich niederprasseln lässt, hält ein Auto neben mir. Der Fahrer kurbelt sein Fenster ein wenig herunter und fragt, ob er mich mitnehmen soll. Ich winke ab. Vielen Dank. 300 Meter weiter hält wieder ein Autofahrer an und fragt, ob ich einsteigen will. Nein, danke, ich hab es nicht mehr weit. Aber ich bin beeindruckt.
In meinen Schuhen sammelte sich das Wasser, ich war von oben bis unten patschnass, ich war gewissermaßen die Pfütze selbst, und diese Männer boten mir an, ihren Beifahrersitz unter Wasser zu setzen. Das fand ich großartig.
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