Meckerecke: Krähen zerrupfen alles...

Alle zwei Wochen donnerstags wird bei uns der „Gelbe Sack“ abgeholt. Da muss ich immer aufpassen, dass ich nicht vergesse, die Dinger vor die Tür zu stellen. So kommt es, dass sich manchmal zwei, drei Tüten ansammeln. Also stelle ich auch am heutigen Morgen alles bereit, zum Glück ist es nicht windig, so kann nichts wegfliegen.
Ich gehe mit dem Hund unsere Runde, und als ich wieder zuhause ankomme, bietet sich ein Bild des Grauens: Mein Gelber Sack liegt total zerfetzt in sämtliche Einzelteile in unserer Straße verstreut. Der gesamte Inhalt ist überall verteilt, vor Nachbars Garten und vor unserem. Kurios ist außerdem, dass es sich nur um meinen Gelben Sack handelte, keiner der übrigen in der Straße war angerührt.
Ein Sturm tobte in der letzten halben Stunde nicht über unseren Köpfen, also was oder wer war es dann? Die Übeltäter haben sich schon wieder verzogen, denn sie sind ganz schön raffiniert und mutig: Die Saatkrähen! Ihren spitzen Schnabel können sie wunderbar zum Sondieren und Stochern einsetzen, ich habe schon oft gesehen, wie sie beispielsweise Mülleimer ohne Deckel plündern auf der Suche nach Nahrung. Ich weiß, dass Saatkrähen in den meisten Bundesländern seltene und gefährdete Vögel sind und auf der Roten Liste stehen: Trotzdem hat’s mich geärgert – die eigene Nachlässigkeit! Denn bei uns auf der Ecke sind einige von ihnen angesiedelt. Vielleicht werde ich doch eine Tonne bestellen, dann bin auch die ewig reißenden Tüten los…
mu.
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