Wer verzichten kann, ist klar im Vorteil

Fasten hilft, schlechte Gewohnheiten über Bord zu werfen

Jetzt, von Aschermittwoch bis Ostern, ist wieder Fastenzeit. Für die Katholiken beginnen damit sieben Wochen Buße und Besinnung. Bis zur Osternacht verzichten sie auf die Dinge, die ihnen lieb und teuer sind - zum Beispiel Schokolade, Alkohol oder Computerspiele.

Nicht nur die Katholiken üben die Askese – das siebenwöchige Verzichten ist in Mode gekommen. Es muss ja nicht gleich das Heilfasten, also das freiwillige Hungern sein, das mentale und physische Kräfte freisetzen soll. Viele entsagen 40 Tage lang einfach mal der Süßigkeiten und des Alkohols, um an Ostern wieder damit zu beginnen.

Ich habe die Fastenzeit schon hinter mir. Ich habe bereits am Neujahrstag angefangen und mein Ziel erreicht: sieben Wochen keinen Alkohol und fast nichts Süßes. Stattdessen habe ich mehr Sport gemacht als sonst. Das war manchmal nicht ganz einfach, vor allem, wenn ich abends mit Freunden zusammen saß und an meinem Mineralwasser nippte. Aber gebracht hat es tatsächlich einiges: Es tut gut. Ich fühle mich nicht nur fitter als vorher, sondern auch freier. Denn das angenehme Leben ist nicht nur bequem, es kann auch ein ganz schöner Ballast sein.

Meine Phase der Genügsamkeit ist heute offiziell vorbei. Aber jetzt, wo ich auf den Geschmack gekommen bin, werde ich weitermachen. Ich habe schon ein neues Ziel: Ich werde nicht mehr jedes Glas aus Gesellschaft mittrinken, sondern nur noch aus reinem Genuss. Und ich werde wieder mit dem Laufen anfangen – denn der nächste Frühling kommt bestimmt.
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