Neujahrsempfang in Bergedorf

Neujahrsempfang im Haus im Park
Hamburg: Haus im Park | Zum Jahresbeginn hat es sich eingebürgert, dass in Bergedorf ein Neujahrsempfang stattfindet, ausgerichtet von Bürgerverein, Bezirksamtsleiter, Museumsdirektion, der Liedertafel, und dass alle Bergedorfer eingeladen sind. Dieses Jahr war der Spiegelsaal des Rathauses schon belegt durch die anstehenden Bürgerschaftswahlen und deshalb ins Haus im Park ausgewichen wurde.

Auch wenn das Ambiente dort nicht mit dem historischen Spiegelsaal konkurrieren konnte, hatte es doch den Vorteil, dass einfach mehr Platz war und sich die zahlreichen Besucher nicht so zusammendrängen mussten.
Besucher waren genügend gekommen. Wenn ich an den Empfang vom letzten Jahr denke, glaube ich, es waren dieses Jahr noch mehr. Im Spiegelsaal konnte ich mir so viele Menschen nicht vorstellen.

Genau wie im letzten Jahr war die Liedertafel als musikalischer Leckerbissen eingeladen, und auch wenn sie alt und die Herren nicht mehr die Jüngsten waren, sind sie überhaupt nicht eingestaubt. Welcher Chor kann schon auf eine über 100jährige Geschichte verweisen?

Die Liedertafel eröffnete den Empfang. Frau Timmermann vom Bürgerverein hielt dann eine längere Rede, in der sie über die aktuellen wie auch erträumten Veränderungen im Stadtbild von Bergedorf berichtete. Letztere stießen nicht unbedingt auf die Zustimmung von Herrn Dornquast, dem Bezirksamtsleiter, der mit seiner Rede fortsetzte und besonders das Thema Zuwanderung und Flüchtlinge unter die Lupe nahm.

Auch wenn die Themen interessant waren, hätte ich mir doch gewünscht, ich hätte zu dem einen oder anderen Punkt ebenfalls etwas sagen dürfen. Ich hätte dann darauf hingewiesen, dass Planung auch immer berücksichtigen sollte, dass wir es großen Teils mit Verdrängungswettbewerb zu tun haben. Wird an einer Stelle in Bergedorf mehr Gastronomie angesiedelt, dann wird sie an anderer Stelle darunter leiden und vielleicht ganz verschwinden.

Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Reden etwas dynamischer vorgetragen worden wären. Dann kommt mehr davon bei den Zuhörern an. Natürlich hätte ich mich auch gerne denjenigen vorgestellt, die mich noch nicht kennen oder die noch nichts vom TextLabor B gehört haben. Nun, vielleicht darf ich nächstes Jahr ja auch ans Rednerpult und etwas zu Kultur in Bergedorf beisteuern.

Die Museumsdirektorin vom Schloss, Dr. Schanett Riller, mit der ich ja im Gespräch bin, war natürlich auch anwesend. Um das Bergedorfer Schloss ranken sich wohl viele Diskussionen, und das Zusammenspiel könnte besser sein.
Dabei hat Bergedorf eigentlich prima Voraussetzungen: Ein Schloss, eine Schlossherrin und eine Königin. Was will man mehr? Die Königin war gerade erst wieder im Schloss zum Kaffeetrinken und die laufende Barbie-Ausstellung "Frauen im Beruf". Da kann man doch etwas draus machen!
Wie gesagt, sind wir im Gespräch, und es könnte interessant werden.
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