Zerspanungstechniker: Ein Berufsbild mit glänzenden Zukunftsaussichten

Wer in der letzten Zeit regelmäßig die Stellenanzeigen auf dem Arbeitsmarkt studiert hat, wird schnell festgestellt haben, dass insbesondere der Beruf des Zerspanungstechnikers einer hohen Nachfrage unterliegt. Dies ist unter anderem auf die steigende Relevanz dieser Berufsgruppe innerhalb der Industrie zurückzuführen, wobei auch in Zukunft hier nicht mit einem Rückgang zu rechnen ist. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff der Zerspanungstechnik und warum sind die Aussichten hier besonders lukrativ?

Was zeichnet die Zerspanungstechnik im Detail aus?

Im Wesentlichen handelt es sich bei dem Begriff des Zerspanens um eine Sammelbezeichnung für technische Fertigungsverfahren, mit deren Hilfe sich Werkstücke aus verschiedensten Materialien (in der Regel Metall) in eine gewünschte geometrische Form bringen lassen. Für die Umsetzung wird dabei durch mechanische Einwirkungen das Material gezielt in Form von Spänen abgetragen, bis die gewünschte Geometrie erreicht ist. Zu den wichtigsten Verfahrenstechniken gehören in diesem Zusammenhang das Drehen, Schleifen, Bohren und Fräsen von Werkstücken.

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die einzelnen Verfahren in der DIN 8589 fest definiert, wobei viele der Arbeiten heute inzwischen von CNC-gesteuerten Systemen vorgenommen bzw. unterstützt werden. Die größte Bedeutung weist das Zerspanen heute im Bereich der Metallverarbeitung auf, was vor allem daran liegt, dass die meisten Metalle eine äußerst gute Zerspanbarkeit aufweisen. Wesentlich schwieriger sind die Bearbeitung von Verbundwerkstoffen oder hochfesten Metallen wie beispielsweise Titan.

Welche fachlichen und handwerklichen Voraussetzungen sollten für das Berufsbild mitgebracht werden?

Zwar handelt es sich bei dem Beruf des Zerspanungstechnikers im ursprünglichen Sinn um eine handwerkliche Tätigkeit, allerdings ist in diesem Berufszweig heute ein Zusammenspiel aus fachlichem Know-how und praktischem Geschickt gefragt. Denn wo früher die Arbeit am klassischen Reißbrett begann, kommen heute moderne Computerprogramme mit CAD-Software zum Einsatz. So müssen Zerspanungstechniker heute nicht nur wissen, wie entsprechende Maschinen bedient werden, sondern ebenfalls ausgeprägte digitale Kenntnisse mitbringen. Eine wichtige Kerntätigkeit ist in diesem Zusammenhang die Konzeption komplexer Baugruppen bzw. das Zusammenfügen einzelner Elemente zu einem Gesamtkonstrukt. Während der Planung kommt es vor allem auf die Präzision an, da die Fehlertoleranz in der Zerspanungstechnik häufig nur im Bereich von wenigen Mikrometern liegt.

Wie erfolgt die Ausbildung im Bereich der Zerspanungstechnik und wie sehen die Zukunftsaussichten aus?

Fachkräfte für Metalltechnik im Bereich der Zerspanungstechnik durchlaufen in der Regel eine dreieinhalbjährige Ausbildung, welche international von der Industrie anerkannt wird. Während der Ausbildung in Unternehmen im Bereich CNC lernen Auszubildende sowohl alle theoretischen Grundlagen als auch die praktische Arbeit an Computern und Maschinen. Typischerweise finden Zerspanungstechniker nach ihrer Ausbildung eine Beschäftigung in metallverarbeitenden bzw. metallbearbeitenden Unternehmen wie beispielsweise Drehereien, Automobilherstellern oder im Metallbau. Da es sich bei diesen Bereichen im Allgemeinen um aufstrebende Branchen handelt und immer mehr Fertigungen auf CNC-Basis funktionieren, werden die aktuellen Berufsaussichten für diesen Berufszweig als äußerst positiv bewertet. In den letzten Jahren ist neben Arbeitsplätzen in der Bundesrepublik ebenfalls international eine erhöhte Nachfrage nach deutschen Fachkräften im Bereich der Zerspanungstechnik zu beobachten. Die Zukunft im Bereich Zerspanungstechnik könnte also kaum besser stehen.

Abschließend bleibt zu sagen…

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es sich bei dem Berufsfeld des Zerspanungsmechanikers um eine äußerst attraktive Tätigkeit handelt, die vor allem bei jungen Menschen aufgrund der hervorragenden Zukunftsaussichten großen Anklang findet. Wer sich für einen handwerklichen Beruf interessiert, der neben der praktischen Arbeit auch fachliches Know-how im Bereich Technik erfordert, könnte hier schnell auf seinen Traumjob stoßen.
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