Angeln im April – Gute Chancen auf Aal

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Der April macht was er will. Wetterbedingt ist der April sehr wechselthaft. Aus Anglersicht ideale Bedingungen, um Aale zu landen. (Foto: pixabay.com / annca)

Bekanntlich macht der April, was er will. Wechselhaftes Wetter erwartet, aber gute Bedingungen zum Aalangeln. Denn der Aal liebt das wechselhafte Wetter im April. Um den schlangenartigen Raubfisch im April an den Haken zu locken, ist neben der Angelausrüstung und den Aalködern, auch ein gewisses Know-how über das Aalangeln relevant.

Ein schlangenartiger Raubfisch

Der Aal ist zahlreichen Binnengewässern anzutreffen und schwimmt insbesondere in Flüssen mit sauerstoffreichem Wasser. Aber auch Gewässer mit direktem Anschluss zum offenen Meer, in Bächen und Seen ist der Aal anzutreffen. Boden mit weichem und schlammigem Grund sowie gute Deckungsmöglichkeiten sind gute Bedingungen für den Aal. Er hat einen drehrunden und langgestreckten Körper - ähnlich wie bei einer Schlange. Deswegen gilt der Aal als schlangenartiger Räuber. Weibliche Aale spielen für zahlreiche Angler eine wesentliche Rolle. Das hat den einfachen Grund, dass Aal bereits im Durchschnitt bis zu einem Meter lang werden kann. Er ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Würmer, Krebse und Schnecken. Aber auch kleine Fische und deren Fischlaich sind auf dem Speiseplan des Aals.

  • Gut zu wissen: Der Aal hat eine ganz besondere Art der Fortpflanzung. Er lebt katadrom, das bedeutet, zur Laichzeit schwimmt er aus dem Binnengewässer ins offene Meer bis zum Sargassosee.


Ideale Bedingungen zum Aalangeln

Es gibt kaum eine bessere Zeit zum Aalangeln als im April. Die Bedingungen, damit der Aal aktiv auf Beutezug geht, sind ideal. Denn zum einen bevorzugt der Aal warme Gewässerstellen, zum anderen auch verregnete Tage. Der April bringt beide Wetterbedingungen in nur einem Monat unter. Das Wetter im April ist sehr wechselhaft und ändert sich von kühlen Tagen bis hin zu sehr warmen Tagen. Wenn ein Tag sich mit Regen und Sonnenstunden abwechselt, die Nacht frisch und mit leichtem Niederschlag einhergeht, ist der Aal sehr aktiv. Das Nachtangeln hat sich beim Aalangeln im April bewährt.

Kapitale Aale überlisten

Beim Aalangeln spielen Wetter, Angelausrüstung und Köderwahl eine wesentliche Rolle. Diese drei Tipps helfen dabei, kapitale Aale an den Haken zu locken:

  1. Stabile Angelausrüstung zum Aalangeln: Ein Aal kann Unmengen an Kraft aufwenden, wenn er sich bedroht fühlt. Daher muss eine Angelausrüstung stabil genug sein, um die kräftigen Windungen des Aals aushalten zu können. Unter angel-domaene.de sind speziell zum Aalangeln stabile Angelruten zu finden.
  2. Passende Aalköder: Auch der Aal kann sehr wählerisch sein. Insbesondere dann, wenn das Nahrungsangebot im Gewässer reich ist. Dann muss ein auffälliger und duftender Köder her. Auf die Nahrung des Aals angepasst, sind tote Köderfische, Garnelen, Würmer und Maden ein idealer Köder. Auch Kunstköder, wie künstliche Lachseier und aromatische Pellets haben sich beim Aalangeln auf Kapitale bewährt.
  3. Wissen wo Aale schwimmen: Da wo es Beute gibt, schwimmt auch der Aal. Das bedeutet, in Seerosenfelder, Krautfeldern und überhängenden Bäumen hat der Aal gute Deckungsmöglichkeiten und kann seiner Beute auflauern. Wer hier seinen Aalköder präsentiert hat gute Chancen auf Aalfänge.

Fazit

Aalangeln im April bietet ideale Bedingungen für den Aal selbst, der aktiv auf Beutezug geht, und für den Angler. Der Aal ist ein schlangenartiger Räuber und ist wegen seiner Form ein geschätzter Fisch. Darüber hinaus bietet der Aal neue Herausforderungen für den Angler, der mit passenden Ködern, und einer stabilen Angelausrüstung an der richtigen Stelle auch kapitale Aale an den Haken locken kann. Das wechselhafte Wetter im April ist also ideal zum Aalangeln.
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