Arbeiter-Samariter-Bund bildet 150 Schüler in Erster Hilfe aus

Die Schüler der 8ten Klassen.
Hamburg: Richard-Linde-Weg Schule | Am Montag, den 23. Januar 2012 ging es los. Punkt 7:50 Uhr versammelten sich die Ausbilder und Koordinatoren des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zu einer letzten Besprechung vor der Stadtteilschule im Richard-Linde-Weg in Bergedorf. Hier wurden in drei Tagen 150 Schüler aus 6 Klassen der Jahrgangsstufe 8 in Erster Hilfe ausgebildet. „In dieser Größenordnung ist es auch für uns eine neue Erfahrung.“ so Projektleiter Thomas Ulbrich. „Aber es hat alles wunderbar geklappt. Lehrer und Ausbilder haben wie gut geölte Zahnräder zusammengearbeitet.“ Bereits Wochen vorher begannen, die zum Teil ehrenamtlichen Mitarbeiter des ASB mit der Organisation.
Hintergrund für dieses Großprojekt ist der Wunsch junge Menschen nachhaltig für eine gute Sache zu interessieren. In den praxisorientierten Unterrichtseinheiten lernen die Jugendlichen Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen und mit ihnen umzugehen. Durch das Hintergrundwissen, welches in theoretischen Teilen den Schülern vermittelt wird, werden sicheres Auftreten und gegenseitige Rücksichtnahme untereinander gestärkt.

„Der Wunsch der Schule ist es außerdem durch den ASB den Schulsanitätsdienst an unserer Schule wieder aufzubauen und aufrecht zu erhalten.“ so Karin Montibeller, Lehrerin an der Richard-Linde-Weg Schule und Koordinationspartnerin für dieses Projekt.
Im April wird dann im Rahmen einer Projektwoche der Schulsanitätsdienst(SSD) im Richard-Linde-Weg ins Rollen gebracht. Die für den SSD ausgewählten Schüler werden in einem Lehrgang zu Schulsanitätern ausgebildet und sichern somit die intensive Erstversorgung während des Schulbetriebes. Bei einem Notfall wären sofort zwei “Junior-Sanitäter“ vor Ort und könnten effektiv entsprechende Maßnahmen einleiten.
„Es sind viele motivierte und begabte Schüler dabei. Das wird eine tolle Aufgabe für uns und eine wertvolle Erfahrung für die Schüler.“ freuen sich die Organisatoren Malte Huchtmeier und Marita Doberenz. Nach der Ausbildung werden regelmäßige Treffen stattfinden, um Erlebtes aufzuarbeiten, Fragen zu beantworten und Wissen aufzufrischen.

Aber auch die Schüler, die weniger an Erster Hilfe und Sanitätsdienst interessiert sind, werden nicht einfach “abgeschrieben“. In der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) haben die Jugendlichen die Chance ihre Ideen zu verwirklichen, mit zu entscheiden und eigene Projekte auf die Beine zu stellen. Die wesentlichen Ziele der ASJ sind die Förderung von sozialem Engagement, Gemeinschaft, Solidarität und Toleranz. Füreinander da zu sein ist ein zentrales Merkmal in der Arbeiter-Samariter-Jugend.
Jedes Jahr bietet die ASJ ein vielfältiges Bildungsangebot, sowie sinnvolle und zeitgemäße Freizeitgestaltung. Beispielsweise die Ausbildung zum Jugendgruppenleiter oder ein Aufenthalt im “Helden-Camp“ unterstützt die Entwicklung zu einer selbstbewussten, eigenständigen und verantwortungsvollen Persönlichkeit – damit junge Menschen ihren Platz in der Gesellschaft leichter finden.
Wer mehr über den Arbeiter-Samariter-Bund erfahren möchte kann sich unter www.asb-bergedorf.de oder Montags bis Freitags von 10:00-12:00 Uhr unter 040/ 738 05 18 informieren.
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