Elizabeth Lee and the Cozmic Mojo rocken das Happy Billard 17.04.2014

Charlene, Königin der Texte aus Bergedorf vom TextLabor B
 
Königin der Texte mit ihrer Tochter
Hamburg: Happy Billard |

17.04.2014, Gründonnerstag, 21 Uhr.

Das Happy Billard liegt in einem Industriegebäude in einem Abzweiger von der Kurt-A.-Körber-Chaussee. Leichter Regen fällt, es ist dunkel. Wir steigen die kahle Betontreppe hoch, klingeln, werden eingelassen. Die Billard-Kneipe ist schon gut besucht. Elizabeth Lee ist hier immerhin keine Unbekannte mehr. Meine Tochter sagt, sie habe von ihr schon in der Bravo gelesen. Das Konzert hat noch nicht begonnen. Wir finden zwei freie Stühle im hinteren Bereich.

Ein Foto bitte

Ich möchte ein Foto für meinen Artikel. Bis meine Tochter das hin kriegt, muss ich ein paarmal posieren. Mit meiner Schärpe, dem roten Kleid, meiner Krone und den langen blonden Haaren falle ich natürlich jedem sogleich ins Auge. Für mich als Königin gehört das zum Geschäft. Ich bin es gewohnt, und anders wäre es viel schwerer, meine Botschaft rüber zu bringen. Auch mich kennt man hier.

Ludger

Ludger ist der, der die Konzerte hier organisiert, die gute Seele des Club am Donnerstag. Jede Woche sorgt er für Live Konzerte zu bezahlbaren Preisen. Lieber etliche Konzerte von weniger bekannten Stars als ein einziges Konzert einer Showgröße besuchen, sage ich mir und habe es bisher jedes Mal genossen.

Am Tisch der Band

Ludger kommt auf uns zu, ob ich nicht Englisch spreche? Klar, ganz gut sogar. Er führt uns an einen Tisch, wo englischsprachige Leute sitzen. Sie fragen mich, was für eine Königin ich bin, und zum Glück habe ich ja auch mittlerweile englischsprachige Autogrammkarten, die unser TextLabor und mein Amt erklären.

Ich erfahre, dass es die Band Cozmic Mojo ist, bei der wir mit am Tisch sitzen. Sie sind direkt aus Italien angereist, vom Luganer See. Ich frage, ob sie da auf Urlaub oder auf Tour waren. Nein, die Tour geht kreuz und quer durch Deutschland und beginnt hier beim Club am Donnerstag. Sie sind etwas müde von der langen Fahrt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die beiden Damen etwas länger brauchen, bis sie auch zu uns stoßen.

Ganz nah dran

Die Blonde ist die Drummerin. Die Bandmitglieder stammen alle aus Italien, nur Elizabeth kommt aus Texas. Für mich ist es auch neu, die Stars aus dieser Nähe kennenzulernen. Eine interessante Erfahrung.

Ganz menschlich

Das Konzert beginnt etwas später. Noch eine Umarmung, ein Kuss, dann geht es auf die Bühne. Das sind keine abstrakten Bühnenkünstler; es sind Menschen. Davon bekommt man sonst nichts mit. Elizabeth ist eine Rockröhre, die mit viel Power und sehr professionell daher kommt.

Show

Auf der Bühne ist sie ganz Show. Wird sie fotografiert, dann hat sie ihr professionelles Lächeln, aber bei uns am Tisch kommt hinter der Fassade plötzlich der Mensch zum Vorschein, der geliebt werden will und geliebt wird. Die Drummerin ist da viel lockerer. An ihrem Schlagzeug dreht sie richtig auf, und man sieht wie viel Spaß es ihr macht. Sie lächelt und die Freude ist echt.

Der Saal wird gerockt

Zur Musik muss man nicht viel sagen. Elizabeth Lee ist die Frontfrau und die Cozmic Mojo Band rockt den Saal. Eine gelungene Kombination. Man könnte Elizabeth mit Tina Turner vergleichen, deren Nutbush City Limit im Programm nicht fehlt. Nach der Zugabe gibt es speziell für Ludger noch einen romantischen Song. Dann ist das Konzert zu Ende. Es ist auch schon viertel vor zwölf. Schön war es.

Elizabeth Lee & the Cozmic Mojo touren nun durch Deutschland. Wer Rock mag, sollte zu einem ihrer

Konzerte hingehen. Es lohnt sich. Sicher kommen sie auch nächstes Jahr wieder zum Club am Donnerstag nach Bergedorf, so wie sie es seit ein paar Jahren tun. Das Publikum war begeistert und wir auch.
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