Am liebsten in der freien Natur

Wandern so lange einen die Füße tragen
Jeder hat eine Lieblingsbeschäftigung für seine Freizeit. Der eine sucht den ultimativen Adrenalinkick, der andere ein gemütliches Plätzchen auf der Couch. Ganz egal, ob bequem oder im freien Fall – es verbessert individuell das Leben. Wir brauchen Freizeitbeschäftigungen, um uns von anderen Bereichen des Lebens, die meist eher mit Stress verbunden sind, abzulenken. Wir brauchen einen Ausgleich mit Abwechslung und neuen Erfahrungen. Mein so genannter Ausgleich zum Job ist das Wandern. Am liebsten natürlich durch die Berge, wenn es aber nicht gerade möglich ist, dann auch immer gerne im Wald, durch das Zentrum oder durch den Park. Wandern und spazieren am liebsten den ganzen Tag! Warum? Macht ganz einfach meinen Kopf frei, ich lerne meine Umgebung und ihre Menschen kennen. Ich habe die Möglichkeit, Eindrücke langsam und intensiver zu sammeln – mit dem Auto oder Fahrrad wäre das nie möglich.
Aktuellen Studien zufolge geht sogar jeder zweite Deutsche mit seinen Wanderschuhen auf Erlebnistour durch die Natur.

Warum Wandern den Kopf frei macht

Wahrscheinlich ist einfach die Mischung aus Fitness, Entspannung, Naturerleben und Geselligkeit, was das Wandern so unterhaltsam und interessant macht. Zusätzlich dazu ist Wandern unglaublich gesundheitsfördernd, denn Wissenschaftler stellten schon lange fest, dass schonende und konsequente Bewegung an der frischen Luft Krankheitsrisiken senkt und Beschwerden lindert. Man kann es daher als Ausdauertraining betrachten, was dem gesamten Organismus und besonders der Psyche gut tut. Wer also nicht auf Joggen steht, reduziert einfach die Geschwindigkeit beim fortbewegen – Voraussetzung bleibt jedoch, dass man sich zügig, aber nicht hektisch bewegt, denn unter Wandern versteht man immerhin weder einen Sonntagsspaziergang, noch einen Wettbewerb. Schnelles Fortbewegen in verschiedenen Landschaften – ganz einfach und bitte das tiefe Einatmen nicht vergessen, denn das tut in manchen Regionen besonders gut.

Die schönsten Wanderregionen

Seit Jahren gestalte ich meinen Urlaub so, dass ich immer wieder einen neuen Ort besichtigen kann und zusätzlich meine Zeit lediglich mit den schönsten Wanderrouten verbringe. Im Folgenden eine Übersicht über meine bislang besuchten Wanderorte.

Geführte Wanderungen:

• Mongolei/Asien: Aufgrund der 3 Millionen Einwohner hat die Mongolei keine große Bevölkerungsdichte, was es für viele Touristen zu einem wanderparadies macht. In der Mongolei ist man gut aufgehoben, wenn man einfach mal wieder Ruhe und Abgeschiedenheit braucht.

• Madagaskar/Afrika: Kultururlaub am Ozean. Hier kann man die Aushängeschilder Madagaskars, die Lemuren, wie auch zahlreiche andere Reptilien- und Amphibienarten endlich mal unter die Lupe nehmen.

Individualwanderungen:

• Slowakei: Empfehlenswert sind hier die Gebirgsregionen Tatra, große und kleine Fatra und die weißen Karpaten. Die Slowakei ist aber eher ein Insider-Tipp, weil es noch nicht wirklich als Wander-Eldorado bekannt ist. Eine Freundin und ich hatten damals Lust auf Etwas völlig Neues und sind auf den ehemaligen Teil der Tschechoslowakei gestoßen.

• Südtirol Trentino: Wandern im alpin-mediterranen Flair. Südtirol-Trentino gehört zwar zu Italien, ist aber dennoch völlig autonom. Die Amtssprachen sind hier Ladinisch, Deutsch und Italienisch, weswegen man die Region auch als Schmelzpunkt der Kulturen bezeichnen kann. Die Berglandschaften dortzulande sind einfach atemberaubend und längst kein Geheimtipp unter Wanderern aus der ganzen Welt. Mein Italienisch ist nach Südtirol immer exzellent!
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