Hund, Katze, Maus – eine niemals endende Leidenschaft

Meine Lieblingsrasse: Labrador
In der Regel stehen einem jungen Menschen nach dem Schulabschluss alle Türen offen. Ausbildung, Studium, Auslandssemester, Work and Travel, jobben oder sich eine Zeit lang einfach mal selbst finden? Jeder hat da so seine Vorstellungen auch wenn man keine Ahnung von dem hat, was man eigentlich möchte. Auch ich dachte immer ich werde Tierärztin. Doch dann kam es doch völlig anders, denn das Leben macht ,,ja immer so seine Kurven‘‘, wenn sich die individuelle Denkweise, Ansicht und die Umstände ändern.

Damals…

schon war ich ein echter Tierliebhaber. Wellensittich, Meerschwein und Hund hatte ich sogar alle zusammen als Haustiere daheim. Kein Wunder, dass schnell der Wunsch zu Stande kam, einmal Tiermedizin zu studieren und diverse Tierarten in meiner späteren Praxis zu behandeln. Ich legte mich in der Schule ins Zeug, brachte gute Noten nach Hause. Leider blieb die Zusage für eine Universität aus und so beschloss ich ein wenig frustriert, nach Hamburg zu gehen. Ich machte ein Praktikum in einer Tierarztpraxis. Es war interessant, sogar sehr, aber ich merkte mit der Zeit, dass sich mein Berufswunsch aus der Kindheit in Luft aufgelöst hatte. Zwar liebe ich Tiere immer noch, aber leider nicht die Medizin. Viel zu viel Blut, viel zu viel Leiden – dafür muss man wirklich eine Starke Person sein, womit ich alle Ärzte der Welt regelrecht bewundere. Ich könnte sowas auf Dauer nicht und bin äußerst froh, zunächst ein Praktikum gemacht zu haben – und natürlich in Hamburg leben zu können. Die Stadt ist unbeschreiblich aufregend, was wahrscheinlich auch der Grund für meinen Sinneswandel ist.

Heute…

bin ich klüger, kenne mich selbst ein Stück besser und bin einfach erwachsener geworden. Ein ,,erwachsener‘‘ Berufswunsch entstand nach Praktika und diversen Jobs. Ich traute mir mehr denn je zu, war selbstbewusster als früher. Warum also keine eigene Tierpension eröffnen? Ich habe genug Erfahrungen für diverse Tierarten. Ich mag Tiere nicht nur, sondern interessiere mich vor allem für sie und habe sie gerne um mich. In der Anfangsphase versuchte ich es zunächst mit Hunden und funktionierte gut. Vorher erstellte ich mir natürlich einen Finanzplan, suchte nach einer bezahlbaren Immobilie etc., wobei mein Vater mir half. Meine Eltern standen immer hinter mir, was mir einen starken Rückhalt gab. Und so führe ich nun meine eigene Pension für Hunde, Katzen und andere Tiere nach Absprache. Ich lebe nun meine Leidenschaft völlig aus und lebe in einer der größten und wundervollsten Weltmetropolen der Welt. Was möchte man denn mehr?

Hamburg, meine Perle!

Hamburg ist eine überragende Stadt, was auch viele Touristen zu schätzen wissen. Das ganze Jahr über treffe ich auf Menschen aus der ganzen Welt. Ob Chinesen mit ihrem Fotoaparat, laut argumentierende Spanier oder betrunkene Engländer. Besonders in punkto Nachtleben hat Hamburg eben viel zu bieten. Feiern kann man hier eigentlich jeden Tag und besonders gut auf der Reeperbahn und St. Pauli – zumindest geh ich dort gerne mal auf einen ,,Absacker‘‘ hin.

Aller Anfang ist schwer

Vom Dorf in die Großstadt Hamburg. Klingt aufregend – war es auch, aber auch ziemlich schwer. Großstädte haben so ihre eigene Kultur oder auch unzählig viele, an die man sich erst einmal gewöhnen muss. Aber mit den Jahren fühlt man sich in Hamburg einfach trotz des Großstadttrubels einfach heimisch und könnte sich kein Leben ohne Hamburg und ohne die Pension vorstelle
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