Herbstzander an den Haken locken

Der Herbst ist ideal, um auf einen hungrigen Zander zu treffen. (Foto: andreas160578 / pixabay.com)
Die goldene Jahreszeit beginnt. Die Blätter färben sich bunt und bedecken die Straßen. Kühlere Temperaturen und herbstlicher Regen begleiten den Oktober. Zum Vorteil für Zanderangler. Denn gerade jetzt sind die Räuber wieder aktiv. Sie kurbeln ihren Stoffwechsel an und gehen auf Beutezug. Dabei fressen Sie alles, was ihnen in die Quere kommt, um sich für den kalten Winter vorzubereiten. Die ideale Zeit, um die Rute auf Zander auszuwerfen.



Hier ist der Räuber anzutreffen

Bereits der September zeigte sich dieses Jahr als sehr kühler Monat, als im vorherigen Jahr. Das macht das Angeln auf Zander deutlich besser. Wenn die meisten Fische zum Herbst in die Tiefen schwimmen, kommen Raubfische, wie der Zander, an die Oberfläche. Sie schwimmen häufig in der mittleren Wasserschicht und gehen hier auf Beutezug. Folgende Gewässerstellen sind ideale Hotspots auf Zander:

  • In tiefen ausgespülten Löchern unmittelbar um Buhnenspitze
  • Hafenein und -ausfahrten
  • Vor Felsen und Wurzelwerk
  • Felsvorsprünge
  • Unterwasserberge

Um den Zander nachzustellen ist es wichtig zu wissen, wie seine Anatomie ist. Da der Zander ein lichtscheuer Fisch ist (gut an seinen Augen zu erkennen) ist er oft im trüben Wasser anzutreffen. Bedeckte und dunklere Tage sind ideale Zeiten für den Zanderfang.

Auffallende Köder locken Zander an

Der Zander, auch Hechtbarsch oder Fogosch genannt, ist ein aktiver Räuber. Das bedeutet er jagt seiner Beuter hinterher. Passive Raubfische hingegen, wie der Wels, lauern ihrer Beute auf. Im Herbst ist es wichtig, die Köder an den Gegebenheiten des Wetters und des Gewässers anzupassen. Im trüben Wasser nimmt der Zander eher bunte Köder wahr, als natürliche Farben. Im klaren Wasser hingegen reichen Naturköder bzw. natürlich gefärbte Kunstköder aus. Gute Kunstköder sind Twister, Jerkbaits und Wobbler. Aber auch Naturköder, wie Fischfetzen und Fischfilets, sind eine attraktive Beute für den Zander. Mit zusätzlichen Düften wird der Zander aus der Ferne angelockt. Dabei gehen auch gerne Barsche an den Haken, die die Köder ebenfalls als attraktive Beute wahrnehmen.

  • Weiteres Angelzubehör für das Zanderangeln finden Sie auf dieser Seite.

Die beste Zeit für den Zanderfang

Die Vorbereitungen für den Winter laufen. Zander gehen im Herbst aktiv auf Beutezug, um sich einen Winterdepot anzufressen. Je kälter das Wasser ist, desto mehr kurbeln Zander ihren Stoffwechsel an und werden aktiver. Auch die Sprungschicht hat sich in die Tiefe verlagert. Das macht es uns möglich, die tieferen Seen und Flüsse abzufischen. Hier wird der Köder in einer Wassertiefe von maximal 10 Metern angeboten. Die kurzen und bedeckten Tage bieten optimale Bedingungen, um dem Zander nachzustellen. Denn der lichtscheue Fisch kann dadurch auch am Tag überlistet werden. Mit dem passenden Köder wird der Zander an den Haken gelockt.

Fazit

Der Herbst zählt zu den besten Jahreszeiten, um Zander nachzustellen. Denn das kalte Wasser und die bedeckten Tage bieten nicht nur optimale Bedingungen für den Beutezug des Zanders, sondern auch für passionierte Angler. Mit auffallenden Ködern kann der Zander auch am Tag überlistet werden. Die Wetterverhältnisse im Herbst erleichtern den Zanderfang.
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