Sonnenuntergang in der Ausgleichsmaßnahme Borghorster Elbwiesen

Hamburg: Borghorster Elbwiesen |

Die Borghorster Elbwiesen in Hamburg-Altengamme und Geesthacht sind mit einer Fläche von 69 Hektar Teil des Naturschutzgebietes „Borghorster Elblandschaft“.

Ein 1968 errichteter Leitdamm trennte die Wiesen vom Strom der Elbe. Mit der geplanten Kohärenzsicherungsmaßnahme wurde der Leitdamm wieder geöffnet und die Landschaft dem Tideeinfluss ausgesetzt. Die Maßnahme ist Teil des notwendigen Ausgleichs für die Erweiterung des Airbus-Werksgeländes im Mühlenberger Loch in Finkenwerder.
Indem neue wertvolle, tidegeprägte Lebensräume wie beispielsweise Süßwasserwatten, Flachwasserzonen und Schlammuferflure durch den Tideeinfluss geschaffen werden, wird das Gebiet naturschutzfachlich aufgewertet. Es sollen attraktive Flächen für gefährdete Vogelarten wie das Blaukelchen, den Rohrschwirl, den Schilf- und Drosselrohrsänger, die Rohrweihe und den Eisvogel entstehen. Die neuen Flachwasserzonen bieten Flussfischarten wie dem Rapfen und der Finte neue Lebensräume und fördern, dass sich seltene Pflanzenarten wie der Schierlings-Wasserfenchel ansiedeln.
Die Vegetation zeigt sich farblich zur Zeit noch nicht so intensiv. Dafür brachte der Sonnenuntergang am 29. April 2017 Farbe in das Gelände.

Quelle: Projekt Borghorster Elbwiesen
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