Edeka und Rewe schaffen Monopol

Mit Spannung haben viele das Ergebnis verfolgt, was mit den Kaisers-Filialen in Deutschland passieren soll. Inzwischen ist klar, dass die Geschäfte fast hälftig unter einander aufgeteilt werden. Andere Größen, wie Aldi, Lidl, Netto und Co haben beim Finanzierungspoker nicht mitmachen können. Einige Produzenten und Verbraucherschütze waren nun vor der möglichen Bildung eines Monopols. Das Warenangebot scheint nur auf den ersten Blick sehr Groß.

Service ist teuer

Besonders ältere Menschen gehen gerne in den Kaisers. Die Bedienung an der Frischfleischtheke wurde schon mehrfach ausgezeichnet. Dieser Service kostet jedoch etwas. Das gleiche Prinzip haben inzwischen Rewe und Edeka kopiert. Doch das Angebot ist in einigen neuen Filialen deutlich reduziert. Die Auswahl ist begrenzt. Das ist für viele Kunden ein Nachteil. Besonders bei Gemüse und Obstwaren müssen trotz geringerer Auswahl ein deutlicher Preisaufschlag in Kauf genommen werden.

Ministerentscheidung fragwürdig

Nicht umsonst hat das Kartellamt den Verkauf vor 3 Jahren verboten. Doch der Wirtschaftsminister von Deutschland hat sich über diese Entscheidung hinweggesetzt. Er hat per Ministerentscheidung die Vorgaben aufgehoben. Begründet wurde das mit dem Schutz der Arbeitsplätze. Doch es wird sich in 5 Jahren zeigen, ob wirklich Arbeitsplätze diese Entscheidung beeinflusst haben. Denn erst dann, ist die Verpflichtung zur Übernahme der bestehenden Mitarbeiter nicht mehr gültig.

Keine Nennung von Zahlen

Trotz viele Anfragen von Politik und Presse gibt es keine Kaufpreisnennung für alle Filialen. Auch das macht den Verkauf wenig glaubwürdig. Die fehlenden Transparenz und die wortlose Kommunikation der Politik und der Unternehmen, hinterlässt leider ein sehr unprofessionelles Gefühl bei den Verbrauchern.
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