Zuhause sparen - Heizkosten clever senken

  Etwa 80% unseres gesamten Energieverbrauchs werden von Heizkosten übernommen. Dazu zählt nicht nur das Beheizen von Räumen, sondern auch das Erwärmen des Wassers zum Duschen oder Abwaschen. Dies ist nicht nur schlecht für den eigenen Geldbeutel, sondern auch umweltbelastend. Wer also clever mit Wärme umgeht, kann einiges an Geld einsparen und den durch das Heizen verursachten CO2 –Ausstoß verringern. Selbst wenn Sie ihre Heizungsanlage nicht erneuern möchten, ist es mit einfachen Tricks und Verhaltensänderungen möglich, Heizkosten zu sparen.

Zuerst ist einmal die Frage, wie warm muss ein Raum sein, damit wir uns wohlfühlen? Dies hängt hauptsächlich von der Temperatur und der Luftfeuchte ab. Als allgemein behaglich gelten eine Temperatur von 19 bis 22°C und eine Luftfeuchtigkeit von 35 bis 60 Prozent. Jedoch ist dies auch abhängig von den Außenwänden. Sind diese gut gedämmt, verhindern Sie Wärmeverlust und erhöhen den Wohnkomfort. Je kälter eine Wandoberfläche ist umso höher muss die Temperatur sein um ein die Wohlfühlklima zu erzeugen.

Richtig lüften

Das regelmäßiges Stoßlüften ist sehr wichtig, um die Feuchtigkeit aus der Wohnung zu bekommen. Während Sie zum Beispiel Schlafen, geben Sie bis zu 50 Gramm Feuchtigkeit pro Stunde ab, welche sich in nicht nur in der Luft, sondern auch in Möbeln und Putz anreichert. Deshalb sollten Sie jeden Morgen nach dem Aufstehen ihr Schlafzimmer gut durchlüften. Also Fenster weit auf und die Türen zu. Ebenfalls nach dem Duschen, Kochen oder Bodenwischen, sollten Sie ihre Räume ordentlich lüften. Wenn sich Feuchtigkeit über einen langen Zeitraum staut, kann es zu Schimmel in den Wänden kommen. Um dies zu verhindern sollten Sie jeden Tag zwei bis vier Mal etwa 15 Minuten Lüften. Dies ermöglicht den notwendigen Luftaustausch und erhöht die Luftqualität.

• Kalte Luft erwärmt sich schneller als lauwarme Luft, deshalb müssen Sie nicht befürchten, dass Sie mehr Heizen müssen nachdem Sie gelüftet haben.

Während der Heizperiode ist das Heizen besonders teuer, darum sollten Sie täglich kurz Querlüften; gegenüberliegende Fenster weit öffnen und Türen schließen, empfehlenswert sind sechs bis acht Minuten. Stellen Sie die Heizung während Sie lüften komplett ab, da Sie sonst nach draußen lüften würden. Sie können bis zu 100 Euro und einer halben Tonne CO2 sparen.

Fenster und Türen abdichten

Das Ihr Haus gut isoliert ist, ist sehr wichtig wenn Sie an Heizkosten sparen möchten. Überprüfen Sie also ob Ihre Fenster und Türen gut isoliert sind. Sobald sich ein dünner Papierstreifen bei geschlossenem Fenster durchziehen lässt, sollte nachgebessert werden. Bürsten an der Unterkante von Türen helfen ebenso das Haus besser zu isolieren. Füllen Sie die Fensterspalten mit Schaumdichtungsband oder einer Gummidichtung um das Entweichen von Wärme zu verhindern.

Wasser sparen

Oft wird vergessen, dass wir auch Wasser erwärmen müssen zum Waschen, Duschen etc. Sie müssen nicht gleich kalt duschen gehen, allerdings sollten Sie darüber nachdenken sich einen Sparduschkopf zuzulegen. Somit sparen Sie nicht nur Wasser sondern auch Heizkosten, denn ein Sparduschkopf verbraucht nur die Hälfte an Wasser als herkömmliche Duschköpfe. Sparduschköpfe gibt es bereits für wenig Geld in einem Fachgeschäft für Sanitärbedarf. Waschen Sie sich die Hände mit kaltem Wasser. Ein Perlstrahler und Durchlaufbegrenzer helfen Ihnen noch mehr Wasser zu sparen, indem sie den Strahl teilen und dem Wasser Luft untermischen. Nehmen Sie lieber die Dusche als die Badewanne und Waschen Sie ihre Wäsche auf nur 30°C. So können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, Sie sparen Wasser- und Heizkosten und verringern den umweltschädlichen CO2 – Ausstoß.

Wer an Heizkosten sparen möchte, muss sich nicht gleich eine neue Heizanlage kaufen, sondern kann mit einfachen Tricks die Heizkosten senken. Alleine wenn Sie ihre Raumtemperatur von 22 auf 20°C stellen sparen Sie zwischen 20% und 25% Heizkosten ein.
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