Wie werde ich Angler?

Angeln ist nicht nur ein sehr beliebtes Hobby weltweit, sondern auch ein Sport. Viele Menschen zieht es an Seen, Flüsse oder sogar ans Meer, um große und kleine Fische an Land zu ziehen. Welche Voraussetzungen und welches Equipment man zum Angeln braucht, wird hier erläutert.

Anglerschein

Erste Voraussetzung fürs Angeln ist ein Angelschein. Wer in Deutschland angeln möchte, benötigt zwei Papiere:
1. Einen gültigen Fischerschein, den mach nach einer bestandenen Fischerprüfung erhält. Den Antrag dafür, kann man bei der Bezirksregierung oder der Gemeinde machen.
2. Einen Fischereierlaubnisschein oder auch Gewässerschein, den man zum Beispiel von dem regionalen Angelverein ausgestellt bekommt.
Wer ohne Angelschein angelt, muss mit Geldstrafen oder sogar Gefängnisstrafe rechnen. Wer das Angeln aber erstmal ausprobieren möchte, kann im Ausland sein Glück probieren. In Finnland braucht man keinen Angelschein, sondern es muss eine Fischerei- und Gewässergebühr bezahlt werden. Jedoch sollten Sie sich vorab informieren an welchen Gewässern, sie angeln dürfen und wie die genannten Gebühren zu zahlen sind. In den meisten Fällen bezahlt man online und darf sich die Lizenz ausdrucken.

Die Ausrüstung

Unter Angeln versteht man die Ausübung der Fischerei mit der dazu gehörigen Ausrüstung. Das passende Angelzubehör ermöglicht meist erst das Anglerglück. Dazu zählt man Angelrute, Angelrolle zum Aufrollen der Schnur, Angelschnur, Vorfach, welches eine Verbindung mit dem Haken und der Schnur herstellt, und der Angelhaken an den der Fisch anbeißen soll. Je nachdem welche Angelmethode man anwenden möchte, benötigt man dementsprechend das Zubehör. Ausschlaggebend ist auch der Fisch, den man fangen möchte. Für viele Fischarten werden Köder verwendet. Es gibt ein großes Sortiment an unterschiedlichen Ködern. So kann man mit Tauwürmern oder Köderfischen arbeiten, aber auch Gummifische, wie den Wobbler finden viele Fische zum Anbeißen. Zudem müssen manche Fischarten angefüttert werden, um so richtig in Heißhunger zu verfallen. Für Raubfische gibt es Köder, denen man durch leichte Zupfbewegungen Leben einhauen kann. Manche von denen geben Vibrationen ab, die Zander, Barsch und Co anziehen. Diese Köder sind meist so unwiderstehlich, dass sie in voller Länge verschluckt werden. Wer große Fische am Boden des Wassers erreichen möchte, kann Gewichte wie Blei an die Angel anbringen, welches den Köder tiefer auf den See sinken lässt und sich manuell einstellen lässt.

Ein Angler braucht aber nicht nur die richtige Ausrüstung, sondern auch die richtige Bekleidung. Hierfür eignen sich Gummistiefel und Wathosen, die war Wasser schützen. Wer nicht so tief ins Wasser möchte und lieber am Ufer ausharrt und entspannt, sollte einen Anglerstuhl stets dabei haben. Bei schlechtem Wetter bietet sich auch ein Anglerzelt an, welches vor Regen und Wind schützt. Immer mehr im Trend sind die sogenannten Belly-Boote, auf denen der Fischer liegt und mit den Beinen steuert. Mit den Belly-Booten ist es möglich auch schwer zugängliche Angelstellen zu erreichen. Ein großes Sortiment an Anglerausrüstung und Bekleidung, gibt es bei angel.domaene.de.

Schon- und Fangzeiten beachten

Bestimmte Fischen haben sogenannte Schonzeiten, die beachtet werden müssen um ihre Art zu schützen. Heringe dürfen zum Beispiel in den Monaten Februar bis Mai gefangen werden. Ab Mai bis Dezember kann man Hecht und Scholle angeln und den Dorsch im Winter von September bis April. Barsch und Karpfen haben keine Schonzeiten und dürfen das ganze Jahr über gefangen werden.

Wer nun Interesse hat und sich an diese Punkte hält, dem steht dem Angeln bald nichts mehr im Weg und kann sich selbst seine Fische fangen.
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