Folk Rovers feiern 40-jähriges Bühnenjubiläum

Uwe Knebel, Sven Wonerow, Dagmar Heitmüller, Peter Paulsen und Jens Meyer feiern am 24. November in Lauenburg das 40-jährige Bestehen der Folk Rovers. Foto: W. Reichenbächer
Lauenburg (wre). Am 24. November feiern ab 20 Uhr die Folk Rovers aus Lauenburg in der Heinrich-Osterwoldt-Halle bei einem Jubiläumskonzert ihr 40-jähriges Bestehen. Einlass ist bereits um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 8 Euro. Viele Gäste und Weggefährten haben sich bereits angesagt, um mit den fünf Musikern gemeinsam ein Fest zu feiern.
Die Wiege der Folk Rovers liegt zwar im Alten Schifferhaus, für das Jubiläumskonzert zieht die Band dann aber in die Heinrich-Osterwoldt-Halle gegenüber. „Wir erwarten viele Gäste, da brauchen wir Platz“, verrät Jens Meyer, der die Band mit Banjo, Gitarre und Mandoline begleitet. Zu den Gästen, die bereits ihr Kommen zugesagt haben gehören Willy Darm, der 1972 die Band mit Peter Paulsen gründete, mit Frau Hansen, die Black Channel Band, Kally Darm und Friends, Klönsnack und Sönke Ellermann. Zusätzlich wird es Tanzvorführungen der TirNaNogs Dancer und der Arabesque Tanzschule geben. „Es wird natürlich auch irische Bier geben“, verspricht Jens Meyer, damit es ein zünftiger Abend wird. Die Zuschauer können sich auf ein bunt gemischtes Programm freuen.
Zum Repertoire der Folk Rovers gehören amerikanische und irische Folksongs. „Aber auch einige Titel in Plattdeutsch sind dabei“, sagt Peter Paulsen, der Mandoline und Gitarre bei der Gruppe spielt. Ergänzt wird die Gruppe von Uwe Knebel (Akkordeon, Gitarre und Mundharmonika), Sven Wonerow (Bass und Gitarre) sowie Dagmar Heitmüller (Flöte). Den Gesang teilen sich alle fünf Musiker.
1972 lernten sich Willy Darm und Peter Paulsen in Lauenburg kennen und gründeten gleich die Folk Rovers. Während Willy Darm mehr aus der amerikanischen Folk-Ecke kam, ergänzte Peter Paulsen das Gründungsduo mit irischer Folkmusik. Es folgten in den vergangenen 40 Jahren viele Wechsel in der Band, heute ist nur noch Gründungsmitglied Peter Paulsen von Anfang an dabei. Fast genau so lange ist aber Jens Meyer bei der Band, 1974 zu stieß er Band. Der Lokalpolitiker und Rechtsanwalt ist immer noch mit Begeisterung dabei. „Es ist ein wunderbarer Ausgleich zu meiner sonstigen Tätigkeit“, so Meyer. In den vergangenen 40 Jahren gab es natürlich auch viele Höhen und Tiefen. „Die meisten Auftritte hatten wir in den 70er und 80er Jahren“, sagt Paulsen. Da haben sie auch oft in Hamburg gespielt, und Künstler wie Otto und Lonzo den Teufelsgeiger kennengelernt. Heute spielen sie noch rund 10 Auftritte im Jahr. „Wir brauchen da aber selber gar nicht aktiv werden, die Veranstalter melden sich bei uns“, freut sich Sven Wonerow über das Interesse an den Folk Rovers. Peter Paulsen berichtete dann von einem Auftritt in St. Peter Ording, wo der Wirt noch während der Veranstaltung entscheiden wollte, ob die Folk Rovers ihren Auftritt beenden dürfen. „Der wollte uns vorher gar nicht hören. Er setzte sich zu Beginn des Konzertes mit einem Stuhl vor die Bühne, und wollte nach dem ersten Song dann entscheiden ob wir weiterspielen dürfen. Zum Glück ging der Daumen dann nach oben“, berichtet Paulsen. In Büsum hatten sie weniger Glück. Früher hat die Band auch viel Straßenmusik gemacht. „In Büsum bauten wir uns gerade vor einem Schaufenster auf, als der Ladenbesitzer herausgeschossen kam, unseren Gitarrenkoffer wegtrat, und sagte wir sollen verschwinden“, erzählt Peter Paulsen lachend.
Am 24. November werden die Folk Rovers dann nicht nur gute handgemachte Musik präsentieren, sie wollen zwischen den Songs dann auch so manche Anekdote aus der 40-jährigen Bandgeschichte zum Besten geben.
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