Kaiser Wilhelm wird auf die kommende Saison vorbereitet

Wilhelm Bischoff hofft auf große Unterstützung aus Lauenburg, damit frühzeitig mit den Vorbereitungen für die kommende Saison begonnen werden kann. Foto: W. Reichenbächer
Lauenburg (wre). Der Verein zur Förderung des Lauenburger Elbschiffahrtsmuseums bereitet sich bereits auf die kommende Saison mit der Kaiser Wilhelm vor. Nachdem in diesem Jahr wegen Reparaturarbeiten nur Fahrten an 5 Wochenenden stattfanden, soll es im nächsten Jahr wieder an 9 Wochenenden Fahrten mit dem Raddampfer geben. Neben der Ausarbeitung des neuen Fahrplanes sollen auch jetzt schon die Bänke, Tische und Kisten aufgearbeitet werden. Dafür sucht der Verein noch freiwillige Helfer.
„Uns wurde von Jens Nowakowitsch eine Halle im Gewerbezentrum Lauenburg kostenlos zur Verfügung gestellt“, freut sich Vereinsgeschäftsführer Wilhelm Bischoff. Es sind bereits alle Teile dort eingelagert. „Wir könnten sofort loslegen, bis Ende April haben wir die Halle zur Verfügung“, sagt Bischoff, und hofft, möglichst viele Freiwillige zu bekommen. Mitmachen kann jeder, der etwas handwerkliches Geschick im Umgang mit Holz und Farbe mitbringt. „Wir können aber auch Tischler und Maler gebrauchen, die die anderen bei der Arbeit anleiten“, sagt Bischoff.
Da die Halle unbeheizt ist, stellt der Bauhof noch eine Garage als Werkstatt zur Verfügung. Dort können auch im Winter die Arbeiten ausgeführt werden. „Der Bauhof sorgt auch für den Transport der Bänke und Tische von der Lagerhalle zur Werkstatt“, freut sich Bischoff über die Hilfe. Bisher konnten die Arbeiten immer erst im Frühjahr vor der Saison ausgeführt werden. Doch es standen immer weniger Helfer zur Verfügung, „und die Mitglieder werden auch immer älter“. Zurzeit hat der Verein noch 10 aktive Mitglieder. „Wir brauchen noch Schiffsführer und und Leute mit Kesselschein“, ergänzt Bischoff. Und die sind immer schwieriger zu finden.
Auf Unterstützung hofft der Verein auch aus der Politik. „Es laufen noch ein paar Förderanträge, wir hoffen das von dort noch Geld fließt“, sagt Bischoff. In den nächsten Jahren seien noch viele Arbeiten zur Instandsetzung nötig. „Wir brauchen jeden Cent“, sagt Bischoff, und hofft, dass es nicht wieder Probleme gibt, wie beim letzten Förderantrag. Dort wurde der Antrag abgelehnt, weil sich die Politik nicht einig war, und jeder die Lorbeeren für sich einsammeln wollte.
„Wir gehen aber fest davon aus, dass es im nächsten Jahr einen regulären Fahrplan gibt, und wir auch Fahren können“, schließt Bischoff ab.
Wer den Verein Unterstützen will, und zum Beispiel bei der Aufarbeitung der Holzteile mitmachen möchte kann sich an Wilhelm Bischoff unter der Telefonnummer 04153 / 48 20 oder per Mail wbconsult@t-online.de wenden.
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