Was ist eigentlich unter dem Gewächs “Afrikanische Teufelskralle“ zu verstehen

Die Afrikanische Teufelskralle gehört zur Familie der Sesamgewächse. Beheimatet ist sie in den Savannen von Namibia und auch Südafrika. Dort wird sie von den Einheimischen als Heilpflanze sehr geschätzt. Zu den weiteren ursprünglichen Verbreitungsgebieten gehören die sehr sandigen Böden der abgelegenen Kalahari Wüste von Angola bis Namibia. Auch die Regionen Botswana und Südafrika zählen zu Ihrer Heimat. Die Früchte, die der Pflanze ihren Namen geben, entwickeln sich aus den Blüten. Die eigentliche Heilkraft allerdings befindet sich in den Wurzeln. 

Wofür schätzen wir die Afrikanische Teufelskralle 

Genau wie die Bewohner im Ursprungsland schätzen auch wir die Teufelskralle, auch Trampelkette genannt, bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit. Darüber hinaus sind wir uns der entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften dieser alten Heilpflanze, deren lateinischer Name Harpagophytum procumbens lautet, bewusst. 

Heute sind wir uns ihrer Wirkung bezüglich Gallen-, Leber- und Nierenleiden sowie Blasenbeschwerden genauso bewusst wie die Afrikaner, die dieses Wissen bereits seit Jahrhunderten für sich nutzen. Das Gleiche gilt auch in Bezug auf die positive Wirkung bei Appetitlosigkeit, Fieber und Wundheilung . Mehrere Wirkungsweisen konnten sogar wissenschaftlich bestätigt werden. 

Viele stellen sich die Frage, wie die Afrikanische Teufelskralle wirkt. Die Antwort:
Die Wirkung der Afrikanischen Teufelskralle erfolgt einfach, effektiv und nachhaltig.

Heilkräfte der Afrikanischen Teufelskralle – Scharlatanerie Fehlanzeige

In getrockneter Form enthält die Wurzel der Teufelskralle nicht nur Bitterstoffe und Phenylehtanolderivate, sondern auch Flavonoide, freie Zimtsäuren sowie in kleinen Mengen ätherisches Öl. 

In ihrer Gesamtheit wirken diese Wirkstoffe nicht nur entzündungshemmend und schmerzlindernd. Sie sind vielmehr auch appetitanregend und fördern den Gallenfluss. Diese Wirkung wird auch bei dyspeptischen Beschwerden im Oberbauch wie Blähungen und Völlegefühl sowie Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen erzielt. 
Bekannt ist die positive Wirkung auch bei Sehnenentzündungen sowie Gelenkschmerzen und muskulären Verspannungen. Auch dann, wenn die Schmerzen schon lange andauern oder bereits chronifiziert sind. 

Auch Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose und Rheuma werden sehr häufig mit der Afrikanischen Teufelskralle als pflanzliches Therapeutikum erfolgreich behandelt. 
In Bezug auf die genannten Beschwerden ist es besonders der Bitterstoff Harpagosid, der entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt, indem er die Prostaglandinsynthese hemmt. Damit ist er zu vergleichen mit Acetylsalicylsäure oder Diclofenac, die als chemische Schmerzmittel bekannt sind. Im Gegensatz zu diesen Präparaten der klassischen Schulmedizin wirkt die Afrikanische Teufelskralle aber auch noch der Knorpelzerstörung entgegen, weil das Herpagosid die Funktion von Knorpel zerstörenden Enzymen einschränkt. 

Die Afrikanische Teufelskralle eignet sich begleitend zur schulmedizinischen Behandlung im Akutstadium wie auch zur eigenständigen Behandlung der Beschwerden. 
Bei Entzündungen ist darauf zu achten, dass der Extrakt hoch dosiert ist, weswegen Kapseln oder Tabletten am besten geeignet sind. Die Inhaltsstoffe gelangen nach der Freisetzung im Verdauungstrakt direkt über die Schleimhäute in die Darmzotten und auch ins Blut. Die Zeit der Einnahme sollte entsprechend dem Krankheitsbild über einen längeren Zeitraum erfolgen. Die Wirkung bei den genannten Diagnosen ist arzneilich belegt. 

Bisher nicht wissenschaftlich belegt ist der Nutzen bei Hüft- und Kreuzschmerzen sowie Nerven- und Spannungskopfschmerzen. Dass sich die Menschheit die Wirkung aber auch bei diesen Erkrankungen zunutze macht, ist über einen sehr langen Zeitraum zurückzuverfolgen. 
Die wissenschaftlichen Studien für eine arzneiliche Anerkennung bezüglich der Wundheilung sowie bei Fieber sind noch nicht abgeschlossen. 

Was tun bei Gelenkerkrankungen und Rückenschmerzen

Rheuma und Arthrose können genau wie Rücken- und Hüftschmerzen von innen heraus behandelt werden. Zum Beispiel mit einem Tee aus der Afrikanischen Teufelskralle. Alternativ können auch Kapseln, Tabletten, Dragees oder Tropfen aus einem Trockenextrakt mit alkoholischen Auszügen der Wurzel eingenommen werden. Darüber hinaus sind bei diesen Problemen äußerliche Anwendungen mit Salben und Cremes aus der Afrikanischen Teufelskralle anzuwenden. 
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