Entstehungsgeschichte des Schmucks

Modeschmuck liegt voll im Trend und findet vor allem bei Frauen besonderen Anklang!
Jeder besitzt ein ganz besonderes Schmuckstück, das er immer bei sich trägt. Ob am Körper in Form einer Kette, eines Anhängers, eines Ringes oder ähnlichem, als Anhänger am Schlüsselbund, sowie in der Geldbörse oder eben Körperschmuck, wie Piercings und Tattoos, der unter die Haut geht. Die Bedeutung von Schmuck war immer schon vielfältig: Für manche gilt sie der individuellen Ästhetik oder als Statussymbol. Schmuck spiegelt daher den Geschmack, wie auch möglicherweise den Charakter und die gesellschaftliche Rangfolge des Trägers wider. Besondere Schmuckstücke hoher Qualität dienen als Ausweis von hohem sozialem Rang und Wohlstand – früher wie heute. Allgemein unterscheidet sich Schmuck innerhalb verschiedener Kulturen, sozialen Gruppen, Jahrzehnten, Völkern und je nach Geschmack.

Rückblick an die Anfänge von Ketten, Ohrringen, Ringen und Co.

Menschen verspürten immer schon das tiefe Bedürfnis sich zu schmücken und zu verzieren. Daher gibt es Schmuck in den verschiedensten Variationen bereits seit Anbeginn der Menschheit. Was mit Körperbemalungen aus Naturfarben und ersten Formsymboliken vor über 100.000 Jahren anfing, endete in der heutigen Zeit mit einer unheimlich großen Bandbreite an Schmuckdesign. Von Modeschmuck unterschiedlicher Qualität bis zu hochwertig reinem Gold wird heutzutage alles getragen. Folgende Zeittafel soll einen Überblick über die Entwicklung des Schmucks geben.

Zeittafel: Die Geschichte des Schmucks

Steinzeit: Gewinner tragen Schmuck

Durch verschiedene Höhlenzeichnungen erfährt man, dass der Mensch der Steinzeit sich mit Zähnen, Fell oder ähnlichem als Zeichen des Sieges über seinen Gegner schmückte. Diese Tradition hält bis heute noch in vielen Stämmen Afrikas an und bleibt wahrscheinlich auch noch eine lange Zeit erhalten. Mit Schmuck signalisierte man damals schon einen höheren sozialen Rang, damit Fremde sofort wussten, mit wem sie es zu tun haben. Für Variationen der Halskette wurden Perlen beispielsweise aus Straußeneierschalen hergestellt, sowie Muscheln und Meeresschnecken verwendet wurden.

Antike: Schmuck im alten Ägypten

Eine eigentlich bewusste Schmuckherstellung soll erst vor ungefähr 5000 Jahren begonnen haben, als man im alten Ägypten anfing, wertvollen Goldschmuck herzustellen. Auch aus Metallen, wie Silber und Bronze verarbeitete man vor allem Kleidungsspangen und Armreifen. Die Ägypter waren damals vergleichsweise fortgeschritten in Sachen Schmuckherstellung: Edelsteine und Perlen beispielsweise, wurden dezent am Schmuck angebracht, um den Schmuck perfekt an den Körper anzupassen und ein insgesamt ästhetisches Erscheinungsbild zu garantieren. Als ägyptischer Brauch galt es außerdem, verstorbene Pharaonen samt ihres gesamten Besitztums zu begraben, was in der Regel viele Juwelen, Gold etc. waren.

Mittelalter: Schmuck und seine Bedeutung

Im Mittelalter wollte man sich mit Schmuck nicht nur ,,aufhübschen‘‘, sondern es galt eher als Tauschmittel, um die Metalle einzuschmelzen und neuen Schmuck, ganz nach dem jeweiligen Geschmack herzustellen. Ketten, Ringe, etc. sollten eine besondere Symbolik haben und weniger prunkvoll sein. Einflüsse aus Europa und Arabien vermischten sich hier und schufen völlig neue Schmuckarten.

Schmuck in der Barockzeit: Hauptsache prunkvoll und teuer

Besonders Frankreich beeinflusste die Barock-Zeit mit seinem hochwertigen und sündhaft teueren Schmuck. Die Vorliebe zu Diamanten setzte sich beim Adel durch, aber auch Silber war ein beliebtes Material für Schmuckstücke aller Art. Nie war Schmuck prunkvoller als im Barock – nie wurde mehr Wert auf Juwelen und Co. gesetzt. Daher entwickelten Steinschleifer anhand von Experimenten an Edelsteinen, neue Schliffarten, die die Entwicklung des Schmucks äußerst prägten und teilweise bis heute noch existent sind.

Viktorianisches Zeitalter: Neue Techniken für günstigeren Schmuck

Dank der Erkenntnisse aus früheren Epochen, war es nun auch möglich, Edelsteine synthetisch herzustellen. Auch das ärmere Volk konnte sich von nun an Schmuckstücke leisten, was die Schmuckproduktion enorm ankurbelte. Das wahrscheinlich beliebteste Schmuckstück zu dieser Zeit war das Diadem für Damen.

Schmuck in der Neuzeit: Luxusschmuck, Modeschmuck und mehr!

In der Neuzeit machte sich der Liberalismus breit: Schmuckstücke in abstrakten Formen und ungewöhnlichen Materialien wurden getragen. Die Trends in der Schmuckwelt wechselten sich rasant - Der Individualismus wurde größer geschrieben, als je zuvor und man trug seit Anbeginn der Neuzeit, das was einem gefällt.

Schmuck war daher immer schon ein wichtiger Aspekt für die persönliche Optik und entwickelte sich in den vergangenen Jahrhunderten immer weiter. Im heutigen 21. Jahrhundert ist die Gesellschaft aufgeschlossener denn je: Von Tattoos und Piercings bis zu stilvollem Modeschmuck passend zu jedem Outfit und dem klassischen Echtschmuck, ist heutzutage alles vertreten!
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