Der globale Markt wird für Unternehmen immer wichtiger

Es gehört heute zum guten Ton, dass ein Unternehmen international präsent ist. Immer häufiger werden grenzüberschreitende Abkommen und Kooperationen vereinbart. Es gibt allerdings einige Hürden, die ein Unternehmen auf diesem Weg bewältigen muss. Doch warum sind internationale Beziehungen inzwischen so wichtig und was sind die Kriterien, die eine reibungslose Zusammenarbeit ausmachen?

Geschäftsbeziehungen sorgen für mehr Effizienz

Die globale Wirtschaft wächst immer stärker zusammen, denn eine Verknüpfung führt zu einer höheren Effizienz im Unternehmen. Es werden zunehmend Technologien entwickelt, die den Fortschritt vorantreiben. Dabei können neue Technologien dazu genutzt werden, um weitere Märkte zu erschließen. Zudem können sie genutzt werden, um besser auf die Kundenbedürfnisse zu reagieren. Es ist eine Spirale, die sich immer weiter dreht und letztlich die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens fördert. Auch die Tatsache, dass immer mehr Unternehmen ins Ausland expandieren möchten, spricht für die Etablierung einer interkulturellen Zusammenarbeit. Aber: Die Absatzmärkte werden immer stärker umkämpft, sodass zahlreiche Unternehmen eine breitere Zielgruppe erreichen möchten oder müssen. Wer heute ein Unternehmen gründet, der beginnt damit oft im Internet - und das ist auch das Sinnbild für die weltweite Vernetzung von Unternehmen. So finden sich z.B. in der internationalen B2B-Firmendatenbank IndustryStock mehr 900.000 deutsche und internationale Unternehmen aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen.

Deutsche Unternehmen können aus der Partnerschaft profitieren

Es ist unbestritten, dass durch die Globalisierung neue Chancen für Unternehmen entstehen. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit macht es für viele deutsche Betriebe erst möglich, dass diese international agieren können. Werden eigene Produkte im Ausland vertrieben, so kann eine internationale Beziehung die negativen Auswirkungen einer Kapitalbindung umgehen. Diese entstehen beispielsweise durch den Aufbau einer Tochtergesellschaft. Das Kooperationsabkommen gewährleistet dabei ein hohes Maß an Flexibilität. Ein Unternehmen kann sich dadurch Handlungsalternativen offenhalten, denn Entscheidungen, die eine Bindung betreffen, werden schrittweise aufgebaut.

Das Eingehen einer Partnerschaft erleichtert einem deutschen Unternehmen zudem den Markteintritt in anderen Ländern. Sie dient dazu, die schwache Ausgangsposition zu verbessern. Zugleich ist es der Grundstein für den Aufbau weiterer geschäftlicher Beziehungen. Regionale Vertriebspfade können erschlossen und verbessert werden, während das Unternehmen an länderspezifischem Knowhow gewinnt. Dieses Marktwissen fördert den Lernprozess auf beiden Seiten, während Fehleinschätzungen des ausländischen Marktes minimiert werden können. Auf internationale Veränderungen kann das Unternehmen zudem besser reagieren, was zu einer effizienteren und flexibleren Produktion und letztlich zum internationalen Erfolg führt.

Harte und weiche Faktoren: Kriterien für eine reibungslose Zusammenarbeit

Wenn ein geeigneter Geschäftspartner gefunden wurde, ist die erste Hürde genommen. Doch dann beginnt die Schwierigkeit der Zusammenarbeit, denn andere Kulturen haben nicht selten eine andere Arbeitsweise. Hier ist es wichtig, eine gute Beobachtungsgabe an den Tag zu legen. Wer das kooperierende Unternehmen genau kennt, kann sich entsprechend darauf einstellen. Das erfordert eine barrierefreie Kommunikation beider Unternehmen. Es empfiehlt sich zudem Mitarbeiter zu beauftragen, welche die Sprache des Geschäftspartners fließend sprechen. Auftretende Probleme können so durch einen entsprechenden Ansprechpartner zeitnah gelöst werden. Ein wichtiger Punkt ist auch die Zuverlässigkeit, denn nur so kann eine einwandfreie und zeitnahe Zusammenarbeit gewährleistet werden. Diesen Punkt gilt es auch bei der Qualität der Produkte und Dienstleistungen zu achten. Das fördert nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Bindung. Nicht zuletzt sollte die vereinbarten Lieferzeiten ein wichtiger Punkt bei der Zusammenarbeit sein, damit kein Zeitverzug eintritt. Dies kann im Zweifel zu ungewollten Lieferengpässen und damit sogar zum Produktionsstop führen.

Deutschland wird von strengen Gesetzen und Normen bestimmt, wie kein anderes Land. Das wirkt sich auch auf das Leistungsspektrum eines Unternehmens aus. Produkteigenschaften, Wartungszyklen und Arbeitsbedingungen werden maßgeblich durch die gesetzlichen Bestimmungen beeinflusst. Dies beeinflusst auch die interkulturelle Zusammenarbeit. Hier heißt es für beide Partner, sich auf die Normen und Standards der Länder einzulassen und gegebenenfalls anzupassen. Ein bedeutendes Kriterium ist die Wirtschaftssanktion, die immer wieder von der Europäischen Union verordnet wird. Wenn eine Geschäftsbeziehung mit einem wirtschaftlichen und politischen Risikoland eingegangen wurde, so kann dessen Entwicklung nur schwer eingeschätzt werden. Es sollten daher mehrere Beziehungen aufgebaut werden, sodass immer eine Ausweichlösung vorhanden ist. Auch günstige Lohn- und Produktionskosten können attraktiv sein. Allerdings können sie auch das Image schädigen. Daher sollte sichergestellt werden, dass die ausländischen Mitarbeiter unter sozialen Bedingungen beschäftigt werden. Für vertragliche und rechtliche Angelegenheit empfiehlt es sich zudem eine fachkundige Rechts- und Steuerkanzlei an seiner Seite zu haben. Diese sollte sich unter anderem im internationalen Steuer- und Handelsrecht auskennen, sodass sie zu wichtigen Fragen steht zur Verfügung steht.

Fazit: Beziehungen lohnen sich

Deutsche Unternehmen profitieren enorm von einer internationalen Zusammenarbeit. Dies wird auch in Zukunft weiter zunehmen. Wichtig ist dabei stets eine reibungslose Zusammenarbeit, damit die Beziehung auch tatsächlich zum Erfolg führt.
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