Eindeutiges Bekenntnis der SPD zur Freizeitnutzung des Menzer-Werft-Platzes!

Die SPD-Fraktion Geesthacht bekennt sich eindeutig zu einer Freizeitnutzung des Menzer-Werft-Platzes. Immer wieder sind wir in der Vergangenheit darauf angesprochen worden, wie „tot“ der Platz sei. Unsere Umfragen in der Bergedorfer Straße, und auf der Geesthachtmesse 2009 und 2011 haben gezeigt, dass die Geesthachter sich eine Freizeitnutzung des Areals um den Menzer-Werft-Platz wünschen. Wir haben darauf reagiert, indem wir uns im Ausschuss für die Schaffung von Freizeitsportmöglichkeiten und eine Beach-Bar eingesetzt haben. Dieser Antrag der Jusos fand sofort eine breite Mehrheit. Wir freuen uns darüber, dass dieser Platz jetzt belebt ist und den Bürgern der Stadt Freude macht.

Wer bei Sonnenuntergang im Strandkorb sitzt und auf die Elbe schaut oder
wer beobachten kann, wie altersübergreifend auf dem Sandfeld gekickt wird, der kann sich doch nur freuen. Die Stadt braucht Orte wie diesen, um ein Gemeinschaftsgefühl leben zu können, das in vielen Bereichen in Geesthacht bisher zu kurz kommt. Auch deshalb ist es richtig, den Platz zum Anziehungspunkt für alle Bürger zu machen.

Nein, der Menzer-Werft-Platz war kein Schnäppchen. Umso mehr Sinn macht es, ihn dann auch rege zu nutzen. Auf diesem Weg sind wir einen großen Schritt vorangekommen. Das Stadtfest, einzelne Konzerte, der Mittelaltermarkt, Zirkus, die Beach-Lounge, Beachsoccer und Volleyball sind tolle Aktivitäten für alle Generationen. Es ist schade, dass es immer jemanden gibt, der sich gestört fühlt. Wir werden mit diesem Problem immer wieder konfrontiert. Alle möchten in der Stadt alles um die Ecke haben, aber bitte nicht vor der eigenen Haustür. Dieser Doppelmoral können und wollen wir keinen Vorschub leisten. Die Attraktivität einer Stadt wie Geesthacht setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. Veranstaltungen auf dem Menzer-Werft-Platz ist einer davon. Es gibt sehr wohl ein berechtigtes individuelles Ruhebedürfnis des Einzelnen –aber das muss hin und wieder auch zurückstehen hinter den Interessen anderer Gruppen.
Glühwein im Winter an der Elbe mit Schlittschuhlaufen? -Wunderbar! Theater auf einer einfachen, aber fest installierten Bühne? -Klasse! Konzerte am Elbufer? -Toll!

Uns war bis zum Erscheinen des Artikels in der LL nicht bekannt, dass Herrn Franke als Betreiber der Beachlounge Veranstaltungen mit Musik vom Ordnungsamt generell verboten wurden. Niemand will „Halligalli“ rund um die Uhr und in der Woche. Aber ein generelles Spaßverbot in dieser Stadt kann auch nicht gewollt sein. Hier sehen wir noch Gesprächsbedarf im Hauptausschuss.

Für die SPD-Fraktion:
Kathrin Wagner-Bockey
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2 Kommentare
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Sven Minge aus Geesthacht | 17.09.2011 | 10:03  
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Kathrin Wagner-Bockey aus Geesthacht | 17.09.2011 | 22:27  
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