Das älteste Heilmittel der Welt

Knetung
Etymologisch lässt sich der Begriff ,,Massage‘‘ oder ,,massieren‘‘ aus dem Arabischen oder Griechischen ableiten und bedeutet so viel, wie berühren, tasten, bzw. kneten oder kauen. Die Massage zählt zu den ältesten Heiltherapien der Welt. Die sogenannte ,, Mechanische Einwirkung auf den Körper als Heilmethode‘‘ wurde angeblich vor 5000 Jahren in China und Mesopotamien erstmals praktiziert. Heutzutage ist sie weltweit ein fester Bestandteil in punkto Stressabbau, Wellness und Physiotherapie. Man unterscheidet sie zudem zwischen therapeutischer, medizinischer und Wellnessmassage. Fest steht – massiert oder sich massieren lassen, hat sich sicher jeder schon mal.


Techniken der Massagen

• Im Westen setzt man auf Massagetechniken die kranke Haut heilen sollen, sowie dem Bindegewebe, der Muskulatur, den Sehnen und Gelenken zu einer Regeneration verhelfen sollen. Hier werden Massageformen, wie die klassische Massage, Lymphdrainage und die Reflexzonenmassage angewandt.

• Im Östlichen Raum besteht der Gedanke, dass jeder Körper eine kosmische Energie enthält. Verspannte Muskeln blockieren diese Energie und sollen mit einer Massage entspannt werden und einen problemlosen Energiefluss zurückholen. Hierzu wird beispielsweise die Massagetechnik Akupressur und Shiatsu gebraucht.

Des Weiteren gibt es spezielle Techniken, um besondere Körperteile zu entspannen, sowie präventiv oder effektiv zu massieren.

• Streichungen: Üblich am Anfang und am Ende einer Massage, um den Teil des Körpers aufzuwärmen. Insgesamt wirken sie sehr beruhigend und lassen den Massierten mental herunterkommen.

• Knetungen: Mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger werden die Haut und Muskeln desbehandelten gefasst und ordentlich geknetet. Hierbei variiert der Grad der Kraftanwendung/Stärke, denn den Rücken eines robusten Mannes massiert man logischerweise kräftiger als den Bauch einer Schwangeren.
Hierbei wird wirkt die Massage besonders auf Muskulatur und Unterhautbindegewebe und die Durchblutung wird angeregt.

• Zirkelungen: Hierbei wird mit den Fingerspitzen, den Handballen oder –kanten oder eben mit der Faust kreisend massiert. Es werden unterschiedliche zu- und abnehmende Druckarten verwendet, womit die Muskultur gelockert wird und die Durchblutung gefördert wird.

• Klopfen und Schlagen: Diese Art des Massierens dient nicht der Entspannung, sodnern der Stimulierung, um die Haut zu beleben und zur Tonusregulation. Nur für Körperteile, die ausreichend mit Fleisch behaftet sind geeignet – nicht für knochige Körperpartien gedacht.

• Schütteln: Vor allem Vibrations-Massagegeräte wirken mit ihren Vibrationen muskelentkrampfend und –lockernd. Zudem fördert diese die vollkommene psychische Entspannung.


Massagen – wo erhältlich?

Je nach Anliegen oder Bedarf sucht man für eine Massage eine bestimmte Institution auf. Bei Beschwerden oder krankhaften Befällen, hat man die Option in eine spezielle Praxis für Physiotherapie zu gehen. Staatlich geprüfte Masseure und Masseurinnen führen mit der Erlaubnis, bzw. einem Rezept die nötige Massage durch. Eine kompetente Fachkraft besitzt hierzu ein umfassendes Wissen in Pathologie, Physiologie, Anatomie und der angewandten Massage. Eine Massage für das Steigern des Wohlbefindens kann man aber selbstverständlich auch als gesunder Mensch, ohne jegliche Beschwerden anfordern oder buchen. Sie dienen meist zur Stressreduktion und Prophylaxe, um das Wohlgefühl auch langfristig aufrecht zu erhalten. Diese Massage wird sowohl von professionellen Fachkräften, als auch von Laien ausgeführt, da hier hauptsächlich Aufmerksamkeit, Spaß, Respekt und Achtsamkeit im Vordergrund stehen.
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