2. Tabellenplatz in der Schach- Bezirksklasse Ost nach hochdramatischem Kampf zwischen Kaltenkirchen II und dem VfL Geesthacht gefestigt

In der Schach-Bezirksklasse Ost besiegte der VfL Geesthacht in seinem Heimspiel Kaltenkirchen II nach einem hochdramatischen Kampf am Rande einer Niederlage mit 4,5:3,5 Punkten und festigte damit seinen 2. Tabellenplatz. Die Punkte holten Lars Homeyer, Rüdiger Siemensen, Hanns Hevendehl und Giovanni Lana sowie Dietrich Gütschow (0,5).

Das war knapp: Im Punktspiel der Bezirksklasse Ost gegen Kaltenkirchen II standen wir zu Hause schon nach kurzer Zeit am Rande einer Niederlage. Ausgerechnet in seiner Lieblingsverteidigung hatte Dieter Potschka nach ungenauem Spiel auch noch einen regelrechten Blackout und gab nach Turmverlust und unhaltbarer Stellung wenige Züge später auf. Fast im selben Moment aber konnte Hanns Hevendehl nach schönem und sicherem Druckspiel seinen Gegner bezwingen und den Ausgleich herstellen. Insgesamt war die Lage an den übrigen Brettern unübersichtlich mit negativer Tendenz. Und schon wenig später musste Werner Buhlmann nach Figurenverlust ohne richtige Kompensation die Segel streichen. Die folgende Niederlage von Linus Görres war schon einkalkuliert. Niemand erwartet Punkte von wirklich Allerjüngsten. Sie sollen die Wettkampfatmosphäre einfach einmal schnuppern. Für Linus war es das erste Mal.
Damit stand es zur „Halbzeit“ schon 3:1 für die Gäste. Und es kam noch enger. Giovanni Lana stand arg in Bedrängnis, und seine Gegnerin wollte verständlicherweise ein Remis nicht geben, was ein 4:4 im Mannschaftskampf für uns möglich gemacht hätte. Dietrich Gütschow hatte sich in der Zwischenzeit auf ein Unentschieden geeinigt. Ein Spiel auf Sieg erschien ihm als zu riskant. Stand der Dinge also: 3,5;1,5 gegen uns.
Und plötzlich drehte sich der Kampf: Giovannis Gegenpart ließ die besten Züge aus, seine Stellung festigte sich, die Remis-Breite war wieder erreicht. Enttäuschung bei der Gegnerin: Muffensausen!
Inzwischen hatten Lars Homeyer und Rüdiger Siemensen an Brett eins und zwei sich Stellungsvorteile erarbeitet. Den Endkampf mit einem Mehrbauern zog Rüdiger souverän durch; Lars hatte die Qualität gewonnen und meisterte konzentriert ein, zwei Mattdrohungen auf der letzten Reihe: 3,5; 3,5!
Jetzt kam Giovannis große Stunde: Er gewann die gegnerische Dame plus zwei Bauern für zwei Türme und ein aktives Spiel. Normalerweise lässt sich eine solche Situation noch halten, aber Giovanni konnte noch auf einen weiteren Trumpf setzen – ein verbundenes Bauernpaar am Rand. Dieses marschierte unaufhaltsam voran und brachte den Mannschaftssieg.
Damit festigten wir den zweiten Tabellenrang hinter den LSVern aus Lübeck, die aber schon einen Kampf mehr absolviert haben.
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