Hamwarde unterliegt Wentorf mit 1:5 !

Im Spitzenspiel sind die Hamwarder glücklos gegen die Abschlussstarken Wentorfer

Atemlos - von Helene Fischer dröhnte aus den Boxen in Hamwarde als die Spieler aus der Kabine zum Anpfiff aufliefen – kurz darauf dürften dies auch die Fans von Hamwarde gewesen sein, denn schon in der 4. min netzte Tiras zum 1-0 für die Gäste per Kopf ein. Vorangegangen war ein Foulspiel. Der anschließende Freistoß fliegt in den 16`ner, Tiras kann ungehindert einköpfen. Hamwarde geschockt, findet in den ersten zwanzig Minuten gar nicht ins Spiel, lief hinterher, die Zuteilung fehlte einfach. Wentorf stark in den Zweikämpfen und zu jeder Zeit gefährlich vor dem Tor. Keeper Bonhoff verhindert schlimmeres. Doch in der 26. min kommt es zu einem unnötigen Elfmeter für die Wentorfer, der erst nach Wiederholung im zweiten Anlauf zum 2-0 durch Staab verwandelt werden konnte.
Wer jetzt glaubte das Hamwarde sich aufgab, der irrte gewaltig, denn wie ein Weckruf wirkte das
2- 0 der Wentorfer. Hamwarde nur noch in der Vorwärtsbewegung, macht Druck und erzielt nach einem Torwartfehler von Prothmann in der 42. min folgerichtig den Anschlusstreffer zum 1-2 durch Gordian Dähn.
Hamwarde durch das Tor beflügelt - aber nur 2 Minuten nach dem verdienten Anschlusstreffer folgt die Ernüchterung – das 3-1 für Wentorf durch den starken Tiras - der zum 2. ins Tor trifft. „ So kurz vor der Pause ist das tödlich für die Moral „ merkte Zuschauer und ehemalige Spieler von Hamwarde Dirk Hümpel an.
Andrè Brausendorf kam nach der Pause und belebt das Spiel der Hamwarder deutlich. Seine Flanke führte in der 60min zu einem Foulspiel im 16`ner und zum Elfmeter für Hamwarde. Timo Schwenke nagelt das Ding unter die Latte, doch der Ball fliegt zurück zu Schwenke anstatt ins Tor - der versengt den Ball erst im Nachschuss zum 2-3 Anschlusstreffer im Netz. Hamwarde jubelt – doch der Pfiff des Schiedsrichters Timo Dädrich lässt nichts Gutes erahnen. Was war passiert? Der Nachschuss von Schwenke hätte von Ihm nicht ausgeführt werden dürfen, da der Ball - weder vor - noch nach dem Kontakt mit der Torlatte einen anderen Spieler berührte. Es gibt Freistoß für Wentorf. Bitter für Hamwarde. „ Kämpferrisch gibt es nichts auszusetzen, der Wille ist da „ so der Hamwarder . Co. Trainer Thorsten Gloor. Hamwarde macht immer mehr Druck, doch es will nichts gelingen – Wöhl vergibt in der 76. völlig frei vor dem Wentorfer Tor per Kopf. Wentorf zeigt in den Schlussminuten warum Sie an der Spitze der Tabelle stehen, denn sie schießen die Tore. In der 89. und 93.min erzielt Otremba beide Wentorfer Tore zum Endstand von 5-1. Ein zu hoher aber verdienter Sieg der Wentorfer resümierten die Fans von Hamwarde, der die Mannschaft und Trainer Abels einen Schritt weiter zur Meisterschaft bringt.

Bilder; Jörn Stenner
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.