Knall auf Fall aus dem Pokal

Das 0:1 von Eilbek
Die zweite Herrenmannschaft des Düneberger Sportvereines hat am 26. Juli ihr erstes Pokalspiel gegen den SC Eilbek3. bestritten. Schon in den ersten Minuten baute die Gastmannschaft Druck auf und erschwerte ihrem Gegner die Möglichkeiten ins Spiel zu finden. Ein gekonnt heraus gespielter Angriff auf das Tor der Düneberger wurde auch gleich in der 3. Spielminute erfolgreich umgesetzt.
Immer wieder versuchten Michael Zühlke und René Elsner sich in den gegnerischen Torraum vor zu arbeiten, konnten sich aber nicht belohnen. Per Freistoß konnten die Eilbeker in der 7. Minute auf 0:2 erhöhen, nachdem die Düneberger Mauer den Ball zwar gut geblockt hatte, das Leder aber dadurch unglücklich „die Biege“ ins Netz machte. Die Gastgeber fanden nun immer mehr die Möglichkeit sich in den Torraum der Eilbeker durchzusetzen, aber die zahlreichen erkämpften Eckbälle wurden durch eine kopfballstarke Abwehr pariert. Mit diesem Stand ging es in die Halbzeit.
Sich aufbauende Fehler im Mittelfeld nutzten die Eilbeker entsprechend aus und kämpften sich den Weg zum Tor der Gastgeber erfolgreich frei um mit einem unhaltbaren Schuss den Abstand auf 0:3 hochzusetzen. Auch in der zweiten Halbzeit konnte man sich fragen, ob sich die Düneberger ein Schweigegelübte auferlegt hatten, denn Kommunikation fand hier nicht statt. Im Gegensatz zu den Gästen, die sich mit eindeutigen Absprachen gut formierte und daher Unruhe nur dann aufkam, wenn sich die Heimmannschaft auf den Weg zum Tor machte.
Florian Schünemann konnte mit einem Torschuss auf den Stand von 1:3 verringern, nachdem das Mittelfeld hervorragend zusammengespielt hatte und Jeremy Steiner ihm eine perfekte Vorlage gab. Das zweite Tor, gekonnt heraus gespielt von Michael Zühlke, wurde unverständlicherweise als Abseitsposition gepfiffen und änderte somit nichts am Endstand.
In der 80. Spielminute wurde die Partie durch einen Verletzungsfall von Pascal Tessun jäh unterbrochen, als er im Sturm auf das gegnerische Tor, ohne Fremdeinwirkung, mit Verdacht auf Kreuzbandriss, Knall auf Fall zu Boden ging. Während der Erstversorgung, bis der gerufene Rettungswagen eintraf, bat er darum, ihn doch vom Spielfeld zu tragen, damit die Partie weitergehen könnte. Das zeigt seinen großen Sportsgeist, der nun, nachdem die Diagnose den Verdacht bestätigte, leider lange pausieren muss. Noch aus der Notaufnahme, kam per Handy die Frage, ob Düneberg das Spiel noch drehen konnte.
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