Raubfischangeln- Nicht so leicht, wie viele denken

Unterschiede zwischen den einzelnen, auch in deutschen Gewässern heimischen Fischen können Sie feststellen, indem Sie sich unter anderem das Verhalten, die Ernährung, die bevorzugten Lebensräume und die Fortpflanzung genauer ansehen. Hier wird nach zwei Arten deshalb genauer unterschieden. Zum einen gibt es die Friedfische, die Fischarten bezeichnen, die sich hauptsächlich von Algen, Würmern, Schnecken und Larven gehören. Friedfische jagen im Gegensatz zu den Raubfischen keine anderen Fische. Bei den besagten Raubfischen stehen vor allem andere Fische auf dem Speiseplan. Hier erfahren sie mehr über die Raubfische und das Angeln dieser Tiere.

Der Raubfisch
Die meisten Raubfische sind Lauerjäger, was bedeutet, dass sie sich verstecken oder tarnen, um so auf ihre Beute zu warten. Andere Raubfische hingegen suchen stets die Nähe zu ihrer Beute. Zu den Raubfischen gehören beispielweise Hechte, Barsche und Waller. Meeresraubfische sind zum Beispiel Haie, Makrelen oder Barrakudas. Raubfische können also sowohl im Süß-, als auch im Salzwasser vorkommen.

Raubfischangeln
Das Raubfischangeln wird gerade bei Junganglern immer beliebter. Anders als vor vielen Jahren spezialisieren sich heutzutage viele Angler auf bestimmte Zielfische. Sehr beliebte Zielfische stellen hierbei die Raubfische wie Aal, Hecht, Forelle Barsch und Wels dar. Doch wer sich das Raubfischangeln sehr leicht vorstellt, der liegt falsch, denn beim Raubfischangeln muss man sehr zielgerichtet vorgehen. Wenn Sie sich für das Raubfischangeln entscheiden sollten Sie sich gut vorbereiten und am besten Informationen über das Gewässer haben. Wenn sie wissen, welche Fische dort leben, können sie sich besser vorbereiten und ihre Ausrüstung passend auf den Zielfisch abstimmen. Somit bestehen definitiv bessere Chancen. Besonders der Köder sollte für den jeweiligen Zielfisch geeignet sein. Um erfolgreich auf Raubfisch zu angeln, gibt es unterschiedliche Angelmethoden. Sehr geeignet sind Pöddern und das Spinnfischen.

• Spinnfischen: Beim Spinnfischen wird mit Kunstködern wie Spinner, Wobbler, Gummifisch und Twister auf verschiedene Raubfische wie Forelle, Hecht oder Barsch geangelt. Das besondere bei dieser Methode ist also, dass mit Kunstködern geangelt wird, die meist einem Fisch oder aber auch einem Krebst beispielsweise ähneln.

• Pöddern: Das Pöddern ist eine Fangtechnik, die sich zum Fang auf den Aal eignet. Das besondere bei dieser Methode ist, dass kein Haken verwendet wird. In der Regel wendet man diese Fangtechnik nach Einbruch der Dämmerung bzw. nachts an. Zum Pöddern benötigen Sie nur eine lange Stange von zwei bis drei Metern und eine sehr kräftige Schnur, die ebenfalls so lang wie die Stange ist. Das Ende, das später zum Fangen dient, besteht aus einem Bündel Tauwürmer, welcher auch „Pödder“ genannt wird. Sobald sich ein Aal in dem Köder verbeißt, wird der Pödder mit einem kräftigen Schwung aus dem Wasser gerissen.
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1 Kommentar
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Jakob Hamm aus Elmenhorst | 28.08.2016 | 10:50  
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