Skateranlage am Dösselbuschberg ist sanierungsbedürftig; Antrag der SPD: Mittel sollen zur Verfügung gestellt werden

Geesthacht: Dösselbuschbeerg | Am 30.06.2012 hat Elke Leonhardt (SPD Sozialausschussvorsitzende) persönlich die Skateranlage am Dösselbuschberg in Augenschein genommen, nachdem in der Lauenburger Landeszeitung ein ausführlicher Artikel über den rissigen Asphalt zu lesen war.
„Ich kenne die Skaterbahn von meiner Ausschussarbeit her schon länger. Als die letzten Geräte dort eingeweiht wurden, habe ich mir eine Vorführung der Jugendlichen angesehen und ich war sehr beeindruckt. Man merkt den Jungs an, dass sie mit viel Herzblut und Risikobereitschaft dabei sind. Manchmal mochte ich gar nicht hingucken, bei dem rasanten Tempo der Skateboardfahrer, “ sagt Elke Leonhardt. „Den letzten Skaterkontest Mitte Juni konnte ich mir nicht ansehen, aber durch die Artikel in der Zeitung sind wir in der SPD aufmerksam geworden auf die aktuellen Probleme.“
Der Zustand des Asphalts ist in der Tat sehr sanierungsbedürftig. – Wir sehen hier schnellen Handlungsbedarf! „Wer mit dem Skateboard aus der Halfpipe kommt, darf nicht in irgendwelchen Rillen stecken bleiben. Das Verletzungsrisiko ist bei dieser Sportart auch bei verhältnismäßig kleinen Unebenheiten sehr hoch. Hier findet man auf dem Platz sogar zentimetertiefe Rillen und Löcher. An einigen Stellen merkt man eben, dass der Asphalt 20 Jahre alt ist! “
Es ist toll, dass die Jugendlichen selbst die Initiative ergriffen haben und Sponsoren suchen wollen. Als SPD-Fraktion möchten wir aber zusätzlich den Antrag stellen, Mittel für die Sanierung der Fläche zur Verfügung zu stellen. Wir haben in Geesthacht fast 50 Kinderspielplätze. Für die Instandhaltung der Plätze stehen im Haushalt pro Jahr 150.000 € zur Verfügung. Für die Jugendlichen gibt es im Grunde nur die Skaterbahn als vergleichbare Anlage. Es muss möglich gemacht werden, Mittel aus der Spielplatzsanierung für die Skaterbahn umzuleiten. Dies beantragen wir für die nächste Sozialausschusssitzung und wir bitten die Verwaltung, in diesem Sinne Vorschläge zu machen. Es ist klar, dass dann, vielleicht auch gestreckt über mehrere Jahre, Unterhaltungsintervalle auf anderen Spielplätzen gestreckt werden müssen, um Kosten an anderer Stelle zu sparen.
Die Sicherheit der Jugendlichen und die Einmaligkeit der Skateranlage in der Stadt rechtfertigen dies aber allemal.
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Sven Minge aus Geesthacht | 03.07.2012 | 07:58  
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