Tumulte am Silberberg

1:0 Eigentor vorbereitet von Dennis T.
Bei der Partie der ersten Herrenmannschaft des DSV gegen den FC Lauenburg, am 11. Oktober, gab es schon in der ersten Halbzeit starke Wahrnehmungsdifferenzen. Die Gastgeber nutzten jede Chance um die Lauenburger in Bedrängnis zu bringen und brachten sich, nach einem Eigentor der Gäste, gleich zweimal in kurzer Zeit durch Timo Knetsch in sichere Führung. Zu der Zeit gab es aber auch schon die erste Rudelbildung im 16ner der Lauenburger, als eben diese, ein Foul an Düneberg, anders als der Referee, beurteilten. Die Nerven lagen in den letzten Minuten regelrecht blank, als ein erneutes Foul kurz vor dem Pausenpfiff, zur Unterbrechung führte. Der Verletzte konnte erst nicht versorgt werden , weil sich in kürzester Zeit eine Ansammlung von Spielern, Betreuern und zusätzlich Lauenburger Vereinsangehörigen mit regem Klärungsbedarf auf dem Platz befanden. Einige Minuten später, mit mehreren unfairen Aktionen im Gedränge und zwei Platzverweisen für den FC ging es in die Pause, um einen Spielabbruch zu vermeiden und die Situation zu deeskalieren. Mittlerweile mussten Ordner für Ruhe hinter der Bande sorgen. Ein Freistoß für den FC Lauenburg änderte den Zwischenstand auf 3:1, da die Düneberger Mauer umspielt werden konnte, und genau dieser Winkel nicht gedeckt wurde. 6 Minuten später setzte Düneberg aber einen dreier nach und erhöhte den Abstand auf die, in Unterzahl spielenden, Gegner sicher. Diese verloren dann noch einen ihrer Mitstreiter durch eine rote Karte, und nun wurde es eng für die Gäste. Der DSV setzte noch auf 7:1 nach, ließ aber noch einen Treffer der Lauenburger zu.
Timo Knetsch, Torkönig des Tages, verwies noch auf den Endstand von 9:2.
Dafür hat die 2te des DSV bei der Begegnung in Wentorf am 10. Oktober alles, was möglich war liegen gelassen. In der ersten Halbzeit souverän, spielerisch überzeugend und mit Druck, aber: das Runde muss ins Eckige! Selbst der Rückstand von 1:0 war zum Halbzeitpfiff noch nicht besorgniserregend, sah man sich doch als Spielmacher. Was folgte, war ein : gekonnt, aber nicht gewollt. Das 2:0 war ein vermeintliches Abseits, das 3:0 wurde im Mittelfeld rechts verschuldet und das 4:0 war ein Abwehrfehler. Nach dem dritten Treffer hatte auch der Torhüter des DSV, Matthias Risch, seine Probleme mit der Situation und tat seinen Unmut destruktiv kund. Das 5te Tor für die Gastgeber war somit nur noch für schön, da die Gäste aus Düneberg alles offensiv versuchten, um nicht zu Null vom Platz zu gehen.
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