Der Wildtrupp auf dem Gendarmenpfad

Der Wildtrupp vor der Gilwellhütte des Karsten Thomsen Trop in Flensburg-Weiche
 
nur einen Steinwurf entfernt - mitten auf der grünen Grenze zwischen Deutschland und Dänemark
Sønderborg (Dänemark): Gendarmenpfad | Die Sommerferien sind zu Ende und natürlich blieben die Pfadfinder des Stamm Sönke Nissen nicht zu Hause. Als erstes zog es den Wildtrupp, bestehend aus den Sippen Wildpferde und Wildkatzen in den hohen Norden der Republik bzw. in den südlichsten Teil Teil Dänemarks. In Flensburg sollte der Startpunkt sein für die Erwanderung des Gendarmenpfads.

Der Gendarmenpfad ist 78 km lang und verläuft entlang der Flensburger Förde zwischen Flensburg und Sonderborg in Dänemark. Der Pfad liegt zwar hauptsächlich auf dänischem Gebiet, jedoch ist von jedem Punkt des Gendarmenpfads die deutsche Küste sichtbar. Es ist die alte Grenzroute der dänischen Soldaten, die in diesem Gebiet im 19. Jahrhundert patrollierten und die Grenze überwachten.

So ging es für die Sippen am Samstag, den 23. Juni 2012 in der Mittagszeit vom Glinder Markt los. Das erste Hindernis ließ nicht lange auf sich warten. Bereits am Hamburger Hauptbahnhof begann das große Abenteuer Deutsche Bahn. Aufgrund eines Oberleitungsschadens in Hamburg-Eidelstedt konnte die Bahn nicht losfahren. Mit der S-Bahn und einem Schienenersatzverkehr ging es über Altona, Eidelstedt, Pinneberg bis nach Elmshorn, wo die Reise zunächst ein Ende fand. Ohne Informationen, wie es nun weitergehen würde, standen die Pfadis da wie bestellt und nicht abgeholt. Nach drei langen Stunden ging es über Neumünster nach Flensburg.

In Flensburg-Weiche übernachtete der Wildtrupp bei befreundeten Pfadfindern des Karsten Thomsen Trop auf deren Platz.

Nachdem es den ganzen Sonntag durchgehend geregnet hat, konnte die Wanderung erst am Montag beginnen. Zunächst auf deutscher Seite, aber der erste Grenzübertritt sollte nicht lange auf sich warten lassen. Über Padborg ging es in die Nähe von Kruså. Am Wegesrand wurde das erste Nachtlager auf der Wanderung aufgeschlagen.

Am nächsten Morgen wurde sich mit einem leckeren Frühstück, bestehend aus Müsli und Tee, sich mit einem herrlichen Ausblick auf den Krusauer See gestärkt. An diesem Tag wurde wieder die Grenze zwischen Dänemark und Deutschland und umgekehrt überquert. Nach guten 12 km wurde sich bei Annies Kiosk, gegenüber von den Ochseninseln, mit einem Hot Dog gestärkt, um die restliche Tagesetappe zu bewältigen.

Mit den Tagen wurde die Kondition immer besser und immer schneller wurden die Ziele erreicht. Vorbei an der Klappbrücke in Egernsund, an der alten Ziegelei im Broagerland wurde schon bald die Stadt Sonderborg erreicht. Auf dem Weg dorthin erlebten die Sipplinge, wie hilfsbereit und großzügig die Dänen sind. Neben dem Wasser zum Trinken und Kochen gab es immer wieder ein paar Süßigkeiten oder eine kühle Erfrischung in Form einer eiskalten Limonade.

In Sonderborg durfte die Innenstadt noch auf eigene Faust erkundet werden. Bevor es dann mit dem Bus zurück nach Flensburg ging, gab es zum Abschluss der ersten großen Fahrt des Wildtrupps noch ein riesengroßes Softeis.
Die Rückfahrt von Flensburg war weniger beschwerlich als die Hinfahrt. So konnten die Eltern ihre Kinder nach schönen, aber auch anstrengenden acht Tagen wieder am Glinder Markt in die Arme schließen.

Das Ziel des Wildtrupps für 2014 steht auch schon fest und wieder zieht es ihn in den hohen und wilden Norden. Der Hallandsleden in Schweden freut sich schon heute auf die abteuerhungrigen Pfadfinder des Stamm Sönke Nissen.
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