Jährliches Treffen des Balduinsteiner Kreises auf der Burg Ludwigstein

Die Teilnehmer vom 24. Führerschaftstreffen des Balduinsteiner Kreises - aus ganz Deutschland reisen jedes Jahr die Teilnehmer an, um ein gemeinsames Wochenende auf der Burg Ludwigstein zu verbringen. (Foto: Christine Kroher)
 
Gespannt hören die Teilnehmer den beiden Referenten Pit und Felix (v.l.) zu -Pit selbst war beim 50-jährigen Jubiläumstreffen 1963 auf dem Hohen Meißner dabei (Foto: Christine Kroher)
Witzenhausen: Burg Ludwigstein | Jedes Jahr am zweiten Wochenende im September treffen sich die Gruppenleiter und Ältere des Balduinsteiner Kreises um das jährliche Treffen abzuhalten. Traditionell versammelten sich die Mitglieder auf der Jugendburg Ludwigstein in Nordhessen nahe Witzenhausen.
Dieses Treffen dient den Mitgliedern der einzelnen Stämme zum regelmäßigen Austausch der Gruppenarbeit und die Planung für gemeinsame Aktionen, wie zum Beispiel das diesjährige Sommerlager in Friedrichroda (ich habe berichtet).
Das diesjährige Treffen stand im Zeichen des Hohen Meißners. Im Oktober 1913 fand auf dem Hohen Meißner der erste Freideutsche Jugendtag statt. Da in zwei Jahren dieser Termin 100-jähriges Jubiläum feiert, nahmen die Organisatoren vom Stamm Patrona Bavaria aus München dies zum Anlass sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Neben den Wandervögeln und weiteren jugendbewegten Gruppierungen haben auch die deutschen Pfadfinder ihre Wurzeln in dieser Jugendbewegung.
Zwei Referenten vom Jugenbund Phoenix berichteten über das Treffen und deren Verlauf auf dem nahe gelegenen Berg. Auch über die späteren Treffen haben die Teilnehmer etwas erfahren. Besonders spannend ist die Entwicklung und Weiterentwicklung der so genannten Meißner-Formel, die sich die Jugendbünde als gemeinsame Grundlage gegeben haben.
Am Nachmittag fuhren alle zusammen auf den Hohen Meißner, um gemeinsam den geschichtsträchtigen Ort zu besuchen und zu erkunden. Hier gab es dann zur Stärkung Kaffee und Kuchen. Das gemeinsame Gruppenfoto am Gedenkstein durfte hier natürlich auch nicht fehlen. Auf dem Rückweg wurde noch ein kleiner Abstecher bei Frau Holle gemacht. In dieser Gegend schufen die Gebrüder Grimm zahlreiche ihrer Märchen.
Wie jedes Jahr gab es zum Abendbrot zahlreiche Spezialitäten aus den unterschiedlichen Regionen. Diesmal mit dem Unterschied, dass die Küche aufgrund der Bauarbeiten auf der Burg nicht genutzt werden konnte und so mehr Salate und Nachspeisen zubereitet wurden als sonst. Der Abend stand dann noch einmal im Zeichen des Sommerlagers. Für alle, die nicht dabei sein konnten wurden die schönsten Impressionen des Lagers aufbereitet und kommentiert. Die Rover aus Kitzingen zeigten dazu noch Bilder von Ihrer Tour durch die Slowakei. Bis spät in die Nacht wurde gemeinsam gesungen, gefeiert, geredet und gelacht. Da die meisten Teilnehmer sich nur einmal im Jahr sehen, aber sie eine enge Freundschaft verbindet, werden die wenigen Stunden, die dieses Wochenende bietet, ausgiebig genutzt.
Der Sonntagmorgen zeigte sich genauso wie das gesamte Wochenende von seiner besten Seite mit Sonnenschein und annehmbaren Temperaturen. Nach dem Frühstück wurde der Thing abgehalten. Hier berichten die Stämme des Balduinsteiner Kreis in einer gemeinsamen Runde über den aktuellen Stand ihrer Arbeit vor Ort. Für das nächste Jahr, dem 25-jährigen Jubiläum des Balduinsteiner Kreises ist eine Rückkehr an den Gründungsort Burg Balduinstein geplant.
Als neuer zweiter Vorsitzender des Balduinsteiner Kreises wurde Kilian Eckart (Gitzi) vom Stamm Schwarzer Adler aus Kitzingen und als dritter neuer Vorsitzender Max Liszok vom Stamm Sönke Nissen (Glinde) gewählt.
Nach einem kurzen Wochenende fiel der Abschied wieder schwer. Wie jedes Jahr wurde auch wieder das Versprechen gegeben, sich möglich vor dem nächsten Jahrestreffen wieder zu sehen. Mal sehen, ob es klappt…
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