Karpfenangeln an Ostern

  Der Winter neigt sich dem Ende und der Frühling zeigt sich immer näher von seiner positiven Seite. Die Blumen blühen, Bäume werden wieder grün und auch die Gewässer erwärmen sich durch die Sonnenstrahlen. Das hat besonders für Angler einen großen Vorteil, denn zahlreiche Karpfen finden ihren Weg in den warmen Gewässerregionen und werden somit fürs Angeln attraktiv.

Wenn die Sonne scheint und das Wasser erwärmt

Zwar haben wir gerade noch Temperaturen, die manchmal in die Minusgrade gehen, aber dennoch lassen wir uns vom Winter nicht entmutigen. Denn mit dem Frühlingbeginn zeigen sich die prächtigsten Karpfen im Gewässer wieder, das kommt vor allem Angler zur Gute. Denn sobald sich das Wasser erwärmt, und das passiert am schnellsten an Ufernähe und an der Wasseroberfläche, begeben sich die Friedfische dorthin. Denn sie bevorzugen das warme Wasser und bringen dort ihren Stoffwechsel in Schwung. Wer also ab März auf Karpfenangeln möchte, der sollte sich ans Ufer begeben.

• Hinweis: Nicht in jedem Gewässer befinden sich Karpfen, die voller Tatendrang ans Ufer schwimmen. Sollte innerhalb der nächsten ein bis zwei Stunden kein Fisch anbeißen, gilt es die Wasserstelle zu wechseln und mal vom anderen Ende des Gewässers zu schauen.

Bei der Ausrüstung nicht sparen


Egal zu welcher Jahreszeit, das Angeln auf Karpfen scheint für fast jeden eine der einfachsten Fische zu sein, die man angeln kann. Jedoch sollte auch bei den Friedfischen die Ausrüstung stets gut ausgewählt werden:

• Karpfenrute mit 3,60 bis 3,90m länge
• Wurfgewicht zwischen 2 und 3,5 lbs (entspricht 60g bis 150g)
• Freilaufrollen und Weitwurfrollen: diese haben sich am besten bewehrt
• Monofile Schnur zwischen 0,30 bis 0,40mm
• Empfehlenswert ist eine Selbsthakmontage
• Köder: Boilies, Pellets und Tigernüsse

Bei den Ködern lässt es sich oft zwischen Boilies, Pellets und Tigernüssen variieren, das kommt auf den Angler selbst an. Wenn mit Boilies bessere Erfahrungen gesammelt wurden als mit Tigernüssen, dann gilt es weiterhin Boilies zu verwenden. Dabei hat sich herausgestellt, so war es zumindest bei mir, dass Vanille sich besonders gut bewährt.

Weitere Tipps zu den Karpfenködern finden Sie bei angelpatz.de

Tipp für mehr Erfolg

Die Köder schlagen nicht an, aber das Gewässer scheint mit Karpfen versehen zu sein, in diesem Fall ist es so, dass die Karpfen bereits in diesem Bereich angefuttert, schon was überfuttert wurden und dementsprechend kein Verlangen auf die Boilies zeigen. Dann sollte entweder die Gewässerstelle gewechselt werden oder einige Tage abgewartet werden bis die Karpfen wieder das Verlangen nach Boilies und Co. verspüren. Dann ist es auch wichtig, so früh wie möglich sich ans Gewässer zu begeben. Denn vor allem in den Morgenstunden gehen Karpfen auf Nahrungssuche und finden dann einen attraktiven Boilie. Jedoch kann es auch andere Gründe haben, warum kein Fisch an den Haken geht. Dann ist es ratsam sich mit dem nächstgelegenen Anglerverein ins Gespräch zu kommen und mögliche Alternativen anzunehmen.

• Tipp: Größere Gewässer beinhalten oft viel mehr Karpfen, sodass wenn dort überfüttert wurde, sich die Konsequenzen nicht so bemerkbar machen wie an kleinen Gewässern. In diesem Fall sollte das Gewässer mehr als 15 Hektar besitzen.

Fazit:

Besonders im Frühling, wenn die Temperaturen im Wasser und in der Luft wärmer werden freut es nicht nur den Angler, sondern auch die zahlreichen Friedfische. Dabei ist vor allem der Karpfen ein sehr beliebter Angelfisch. Mit der richtigen Ausrüstung und der Wahl eines gut ausgewählten Gewässers, ist das Angeln auf Karpfen nicht schwer. Bei Problemen am Gewässer oder an den Fischen selbst helfen umliegende Angelvereine gerne, um eine Lösung zu finden.

Petri Heil! Und genießt das baldig warme Wetter
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.