Hoverboard fahren: teurer Spaß ohne Risiko?

Hoverboards sind das Fortbewegungsmittel der Zukunft und hierzulande schon oft vertreten. Sowohl der Fahrspaß als auch die Individualität stehen dabei im Vordergrund. Doch sind Hoverboards wirklich sicher und reif für die Straße?
Bei Hoverboards gibt es natürlich, wie auch bei allen anderen Produkten, große Qualitätsunterschiede. Etwaige Billigprodukte aus Fernost locken mit einem niedrigen Preis, sind jedoch meist nach wenigen Fahrten, oder sogar während der Fahrt, kaputt.

Geschichten von einem plötzlich stehenbleibenden Hoverboard und "über Board schmeißen" des Fahrers gibt es zu Genüge. Deswegen ist es umso wichtiger auf hohe Qualitätsstandards und einen renommierten Hersteller zu achten. Am besten helfen hierbei Ratgeber von Hoverboard Testseiten, die die Boards im Detail untersucht haben und die besten empfehlen.

Ein sehr wichtiger Faktor der großen Einfluss auf den Fahrspaß hat ist die Reifengröße. Derzeit gibt es 6,5 Zoll, 8 Zoll und 10 Zoll Hoverboards mit unterschiedlichen Bereifungsarten. Besonders beliebt ist die Luftbereifung, da hierbei auch geländefähiger Untergrund befahren werden kann. Je nach Reifengröße kann auch unterschiedliches Terrain befahren werden. Für Geländefahrten auf schotterartigem Untergrund oder im Schnee eignen sich am besten Hoverboards mit 10 Zoll Reifen.

8 Zoll Hoverboards sind etwas leichter, jedoch spürt man bereits den kleinen Größenunterschied von nur 2 Zoll. Die kleinsten Boards besitzen 6,5 Zoll Reifen. Diese Hoverboards sind besonders für Anfänger geeignet auf Grund des geringen Gewichts und der sehr einfach Handhabung: Einfach draufsteigen und loslegen.

Für eine ganz persönliche Note gibt es auch Boards mit LED-Beleuchtung und/oder Bluetooth sowie Lautsprechern. Damit wird das Zweirad zum Multufunktionsgerät mit dem Fortbewegung und gleichzeitiges Musik hören zum Extra-Erlebnis wird.

Nichtsdestotrotz sollte beim Hoverboard-Kaufen darauf geachtet werden das einige Sicherheitsbestimmungen erfüllt sind. Besonders zu empfehlen ist eine automatische Gewschwindigkeitsbegrenzung, wobei dieses Feature in den meisten Hoverboards zum Standard gehört. Rar ist zur Zeit immernoch ein Frühwarnsystem sobald der Akku weniger als 5% Leistung hat. Oft geht das Hoverboard dann einfach aus ohne den Fahrer davor zu warnen. Wenn dieser nicht sehr aufmerksam ist und immer den Akkustand kontrolliert, stellt dies eine potenzelle Gefahrenquelle dar.

Nicht umsonst hat Amazon alle Hoverboards aus dem Verkauf genommen, da es in den USA zu einigen Unfällen kam, die auf Qualitätsmängel der Boards zurückzuführen war.E mpfehlenswert ist auf jeden Fall Schutzbekleidung zu tragen. Angenfangen vom Helm, über Ellenbogenschützer, Handschuhe, Knieschützer bis hin zu einer Schutzbrille während des Fahrens.

Fazit


Hoverboard fahren kann sehr viel Spaß machen, jedoch sollte man dabei immer auch die eigene Gesundheit vor Augen haben und sich dementsprechend absichern.
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2 Kommentare
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Pete Park aus Boberg | 12.11.2016 | 23:51  
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David Neumann aus Wotersen | 18.01.2017 | 11:15  
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