,,Sie haben Post.’’

Eine Nachricht kann heutzutage per Mausklick ans andere Ende der Welt versendet werden.

Heutzutage ist eine E-Mail binnen weniger Sekunden versandt. Man kann so Bilder, Videos und andere Dateien schnell und reibungslos an jeden der einen E-Mail-Account besitzt, versenden. Auch auf zahlreichen Social-Media-Plattformen ist eine Nachrichtenübermittlung kostenlos und zügig verschickt. Doch gibt es zunehmend Probleme in punkto Datenschutz, Daten, sowie Datenverschlüsselung. Auf die gute alte Post ist scheinbar noch Verlass – sie war auch die erste Form der Nachrichtenübermittlung, dessen Anfänge bis in die Antike zurückgehen.

Vom Pferd auf den Computersessel: Die Nachrichtentechnik im ständigen Wandel

Der Lauf des Nachrichtenaustauschs begann ziemlich genau dann, als die Schrift erfunden wurde. Höhlenmalereien und erste Schriften auf Felsen gab es natürlich schon viel früher, die Rede ist hier aber von der Nachrichtenübermittlung auf transportablen Gegenständen. Man begann Nachrichten mit Tinte und Farbe auf die wohl ältesten Papierarten, Papyrus und Pergament, zu schreiben. Telegramme, Briefe o.ä. wurden bereits in der Vorantike von Mann auf Pferd vom Sender zum Empfänger übermittelt. Später zur Zeit der Erfindung des Papiers, wurden alle anderen Schreibmaterialien beseitigt und lediglich das Papier verwendet. Trotzdem war man handschriftlich in der Regel zu langsam, um nicht nur kurze Nachrichten, sondern ganze Überlieferungen für nachkommende Generationen, zu schaffen. Damit folgte schon bald der Buchdruck, der die Medienwelt revolutionierte.
Daraufhin folgten Computer, Laptops, Tablets und jedes Kind sieht man heutzutage mit einem Smartphone.

Smartphone bitte nur noch verschlüsselt

Nicht umsonst betitelt man die heutige Generation als die Smartphone-Generation. Die Menschheit kann sich wirklich glücklich schätzen im Jahr 2014 leben zu können. Die Nachrichtentechnik und Informationstechnologie legt erstaunliche Fortschritte hinter sich, die leider aber auch mit Systemlücken behaftet sind. Vor kurzem erst deckte man die NSA-Affäre mit ihrem jahrelangen Datenklau auf. Spätestens da, wachten alle in punkto Datenschutz auf und bestehen nun auf vollkommene Verschlüsselung ihrer Telefone. N-tv gibt zusätzlich nocheinpaar nützliche Tips.
Und überhaupt wird am Fortschritt der Informationsübertragung sehr viel kritisiert: ,,Kinder würden nur noch, am Handy kleben’’, ,,Unpersönliche Nachrichten halten ihren Lauf’’, ,,Keine Privatsphäre mehr!’’. So können die Schattenseiten der wunderbaren Entwicklung unserer Technik aussehen, jedoch hat sie auch Unmengen an Vorteilen.
Vor allen Dingen muss man sich aber darüber im Klaren werden, dass die Nutzung freiwillig ist und bleibt. Viel mehr sollte man sich heutzutage über die verfügbaren Optionen freuen, als sie immer wieder zu kritisieren.

Ja zum technologischen Fortschritt – Vorzüge genießen, aber sozial bleiben

Schneller und kostenloser Nachrichtenwechsel sind mit ,,Whatsapp’’, ,,Telegramm’’ und vielen anderen Nachrichtendiensten nichts Außergewöhnliches mehr. Die ,,Digital Natives’’ (digitalen Eingeborenen) kommunizieren heutzutage auf schnellstem Wege – ob kurze Voicemail, ein Frühstücksfoto oder der derzeitige Standort sind schnell an den Empfänger weitergeleitet. Die Voraussetzung bleibt ein funktionierendes Smartphone und Internetzugang.
Doch die Frage ist, wann Nachrichten per modernem Nachrichtendienst unpersönlich oder beleidigend sein können. Ob zum Geburtstag nun per ,,Whatsapp’’ in Form von Text oder Video gratuliert wird oder doch lieber angerufen wird, lässt sich streiten. Je nach Anlass könnte es schmeichelnd sein, einen persönlichen Anruf, einen Brief oder eine persönliche Karte zu bekommen. Insbesondere, weil eben Papier nun aus der Mode ist, könnte es für den Empfänger etwas ganz besonderes sein. Auch eine Geschenkkarte, ganz individuell gestaltet, ist nicht mehr gängig und könnte eine besondere Freude bereiten.
Mehr Informationen auf www.streiff.de/.

Daher sollte man den Aspekt des menschlichen Umgangs nicht missachten und auf den Geschmack und Menschen Wert legen. Nicht immer muss man sich dem Strom fügen, sondern auch mal dagegen schwimmen.
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