Die unscheinbaren Pflanzenschädlinge

Sie sehen aus wie normale Mücken, stechen jedoch nicht und man findet sie auffällig oft in der Nähe seiner Topfpflanzen: Trauermücken. Diese Pflanzenschädlinge sind zwar relativ unbekannt, können aber einen enormen Schaden vor allem an Topfpflanzen anrichten und zu einer wahren Plage in Haus und Garten werden.


Von der Schwierigkeit Trauermücken als Pflanzenschädlinge zu erkennen

Der wichtigste Schritt beim Kampf gegen die Trauermücken ist zuerst ihre Registrierung. Denn vom Laien werden die kleinen, schwarzen Insekten mit ihrem taumelden Flug oftmals mit Fruchtfliegen verwechselt und als harmlos betrachtet. Wenn dann in kürzester Zeit Topfpflanzen eingehen, obwohl man sie doch regelmäßig gießt, ist es oftmals schon zu spät. Denn gerade in der feuchten Erde liegt das Problem: Die adulten Mücken brauchen jede Menge Feuchtigkeit im Boden, um ihre Eier dort ablegen zu können. Den eigentlichen Schaden an den Pflanzen bewirken dann nicht die Mücken selbst, sondern ihre Larven, die sich durch die Erde und die Pflanzenwurzeln fressen. Vermehrtes Gießen der scheinbar trockenen Pflanzen verschlimmert diesen Zustand. Werden die Plagegeister jedoch rechtzeitig erkannt, können sie effektiv und schnell mit verschiedenen biologischen Mitteln bekämpft werden - für mehr Informationen lesen Sie hier.

Die beste Bekämpfung ist eine sinnvolle Vorbeugung

Auch wenn Trauermücken sehr gut zu bekämpfen sind, ist eine Vorbeugung eines Befalls sehr sinnvoll. Denn ihre Eier werden oftmals mit der Blumenerde aus dem Baumarkt mit eingekauft. Mit wenigen Tricks lässt sich ein Befall in der Regel vermeiden. Der größte Freund dieser Pflanzenschädlinge ist die Feuchtigkeit, so ist übermäßiges Gießen meist der Auslöser für einen schweren Befall. Weiterhin ist es auch sinnvoll, die Pflanzenerden mit einer Kalk- oder Kiesschicht zu schützen - so können die weiblichen Mücken ihre Eier nicht auf der Erde ablegen. Bei einem nur leichten Befall kann man weiterhin einen kleinen Trick anwenden: Streichhölzer. Durch die schwefelhaltigen Verbindungen beim Verbrennen von Streichhölzern werden Trauermücken nämlich getötet.
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