Die Saison ist eröffnet. Die Gäste können kommen.

Lauenburg bietet seinen Besuchern eine Vielzahl attraktiver Erlebnisse. Eine historische Altstadt, Schifffahrten auf der Elbe, Radtouren ins Umland und viele Wandermöglichkeiten. Eine davon ist der "Naturbelassene Uferweg" als Verlängerung der Elbuferpromenade Richtung Geesthacht. Hinein ins Naturschutzgebiet "Hohes Elbufer". Naturbelassen. Naturschutzgebiet. Und natürlich mal wieder von irgendwem völlig missverstanden.

Nach wenigen Gehminuten trifft man auf einen kleinen und eigentlich ganz feinen Strand. Das Bild zu diesem Beitrag entstand am 2. Mai und man kann nur hoffen, dass man dort nur etwas zu intensiv in den Mai getanzt hat und sich das Ganze nicht als Dauerzustand entpuppt.

Jeder Hartz-4-Leergutsammler hätte dort das Geschäft seines Lebens machen können. Leergut ohne Ende, Plaste und Elaste bis zum Abwinken, quadratmeterweise Wohlstandsmüll. Dreck, wohin man schaut.

An so einem Strand fühlen sich weder die Besucher noch die Lauenburger wohl.

Die Kritik richtet sich hier nicht an die Stadt, die nicht unbedingt für die Aufstellung randalefester Müllbehälter und für die Entsorgung dieser Partyexzesse zuständig ist, sondern an die Verursacher mit der Frage: "Was soll der Scheiß?"

Niemand hat was gegen Strandparties. Wer kistenweise Partydrogen an den Strand schleppen kann, der findet bestimmt auch einen Weg, das Zeug nach der Party zu entsorgen.

Am 6. Mai treffen sich engagierte Lauenburger (Altstädter) um 11 Uhr zum Großreinemachen am Garagencafé, Elbstr. 20. Vielleicht ist dann ja auch der eine oder andere Strandpartygast dabei, den Dreck am Elbufer zu beseitigen.

Schön wär's.
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