Mein Handy und ich

Katrin Eggers (24) aus Bergedorf: „Ich habe 2 Handys, das private ist immer an, aber das Firmentelefon bleibt im Urlaub zuhause. Und beruflich bin ich oft auch am Samstag erreichbar und schalte es dann abends ab. Ist ja ein Geben und Nehmen mit dem Handyverhalten.“
Vom Notfall-Gerät bis zum standigen Begleiter

Ohne ein Handy geht heute kaum noch jemand aus dem Haus. Längst wird das praktische Gerät nicht mehr nur zum Telefonieren genutzt. Doch wer schaltet das Handy nicht nur am Wochenende auch mal aus? Und wer hat den Chef auch sonntags am Ohr, um das Montagsmeeting schon vorzubereiten?

Mittlerweile nimmt das Handy eine derart elementare Position ein, dass es fur immer mehr „User“ schwer ist, das Telefon selbst in der Freizeit abzustellen. Für viele ist es selbstverständlich geworden, permanent erreichbar zu sein, also rund um die Uhr. Selbst bei Ereignissen, wo es sich eigentlich nicht gehört, ist das Handy an: im Kino, im Theater oder bei Verabredungen.
Auch wenn vor allem die Jugend nicht die Finger von der neuesten Technik lassen kann, zieht sich die Handy-Abhängigkeit durch alle Altersgruppen. Privat mag man die Handy-Liebe unter „Hobby“ einordnen, im Berufsleben kann das Handy dagegen relativ schnell zu einer Geißel werden. Mediziner warnen davor, dass die ständige Erreichbarkeit für den Beruf sich zu einer dauerhaften psychischen Belastung entwickeln kann. Wer für seinen Arbeitgeber per Handy rund um die Uhr zu erreichen ist, steht unter einer ständigen Anspannung. Deshalb versucht der Großteil der Arbeitnehmer, klare Grenzen zu ziehen, inwieweit das Berufsleben in das Privatleben hineingreifen darf. Arbeitnehmer, die Angst vor Kündigung haben oder zumindest ihre Position gefährdet sehen, sind dagegen eher bereit, die Forderungen ihrer Chefs zu erfüllen. Hier ist die standige Erreichbarkeit unter „unbezahlte Überstunden“ einzuordnen.
Und wie reagieren unsere Leser auf die Frage, wie sie mit ihrem Handy umgehen? Dabei kommt doch die eine oder andere überraschende Antwort heraus.
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