Den Alltag entstressen

Die Statistik besagt, dass im Jahr 2013 97.3 % Krankheitstage durch Burnout bei Frauen verursacht wurden. 2973 Tage konnten 2013 Frauen aufgrund von psychischen Belastungen nicht arbeiten und die Zahlen steigen weitern.

Unser Alltag ist laut, schnell und anstrengend. Es entwickelte sich in den letzten Jahren der Trend, zu mehr und schneller arbeiten und der berufstätige Mensch wird nach seiner Leistungsfähigkeit beurteilt, nicht mehr nur nach seiner Leistung allgemein.

Diese Tendenz steigt von Jahr zu Jahr und die Arbeits – und Berufsunfähigkeiten aufgrund von Stress belegen dies nur zu gut.
Stress an sich ist eine wichtige und ungefährliche „Droge“, die den Menschen „aufputscht“, am Leben erhält und zu Höchstleistungen antreiben kann. Ohne eine gewisse Portion Stress ist das Leben langweilig und wir wären nicht glücklich.

Gefährlich wird Stress allerdings, wenn er nicht mehr im Gleichgewicht mit Entspannung vorhanden ist und die Balance fehlt oder wenn es permanenter Negativ – Stress ist, z. B negative Gedanken, Gedankenkreisen, Grübeln, Dauerkonflikte im Job oder mit dem Partner, ect. Wird der natürliche und gesunde Stresspegel nicht durch Entspannungszeiten ausgeglichen oder / und befindet sich der Mensch in einer Spirale mit dauerhaftem negativen Stress, dann macht Stress auf kurz oder lang krank.

Entstressen sie ihr Leben:


1. Machen sie sich eine Liste, in welchen Bereichen sie weniger Stress möchten und schreiben sie alles auf, was ihnen einfällt.

2. Machen sie sich von diesem „Großen Ganzen“ eine Prioritätenliste und markieren sie ihren ersten wichtigen Punkt.

3. Machen sie sich einen schriftlichen Plan, wie sie in dieser Situation, die sie ändern möchten, positiver reagieren können oder wie sie diese Situation ruhiger überwinden können – auch hier schreiben sie alles auf, was ihnen einfällt.

4. Suchen sie sich aus dieser „Änderungsliste“ nun zwei oder drei Möglichkeiten aus, und probieren sie sie aus.

5. Schreiben sie auf, wie Möglichkeit a) eine Woche lang funktioniert hat und versuchen sie die anderen Möglichkeiten ebenso. Schreiben sie ebenfalls auf, wie die Umwelt auf ihre neue Reaktion reagiert hat und wie sie sich dabei gefühlt haben.

6. Verpflichten sie sich selber, diese neuen Möglichkeiten einen Monat lang auszuprobieren und erst danach zwischen „geht und geht nicht“ zu entscheiden.

7. Lernen sie Atemtechniken und / oder Entspannungstechniken, die sie in diesen Stresssituationen einbringen können.

8. Malen sie sich ein inneres Bild, von dem Leben, wie sie es sich wünschen, von ihren Träumen, von ihren Visionen – Übertreiben ist hier erwünscht! Es kommt hierbei nicht auf die Realität an, oder ob ihre Wünsche in die Tat umgesetzt werden können oder nicht. Suchen sie eine Vision und träumen sie sie. Sehen sie sich am Ende ihres Weges angekommen und fühlen sie das Ergebnis. Es kommt darauf an, dieses Bild so zu verinnerlichen, dass sie in Stresssituationen darauf zurückgreifen können. Sie werden automatisch ruhiger und entspannter.

Entspannt durch den Alltag
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