Entspannungsverfahren helfen bei psychosomatischen Beschwerden

Psychosomatische Beschwerden steigen seit Jahren stetig an und die Betroffenen haben meistens einen langen Weg von Arzt zu Arzt hinter sich, ohne eine eindeutige und beruhigende Diagnose zu bekommen.

Ca. 22 Millionen Menschen sind laut einer Statistik von psychosomatischen Beschwerden betroffen und in der Folge arbeitsunfähig – die Dunkelziffer ist ungewiss, und die Zahlen steigen weiter an. Psychosomatisch erkrankte Menschen haben Symptome unterschiedlichster Art und Stärke, die entweder auf einen Körperteil oder Organ begrenzt sind, oder auch wechseln.

Die Betroffenen haben einen langen Leidensweg mit viele Arzttermine hinter sich – ohne je eine beruhigende Diagnose zu bekommen. Das Schlimmste für die Betroffenen ist die Erfahrung, dass sie häufig selbst von Ärzten als Simulanten bezeichnet werden, was ihnen in keinster Weise gerecht wird. Die Betroffenen haben Schmerzen, sie haben Symptome und sie fühlen sich unwohl, was nichts mit einer Simulation zu tun hat.

Zu den psychosomatischen Erkrankungen gehören eine ganze Reihe unterschiedlicher Symptome, die den ganzen Körper „befallen“ können.

- Tinitus
- Reizdarm – Syndrom
- Magenschmerzen
- Bluthochdruck
- Migräne
- Rückenschmerzen

All dies sind nur einige von vielen Beispielen.

Psychosomatische Beschwerden werden u. a durch psychische Belastungen und Faktoren hervorgerufen und aufrechterhalten. Gefühle wie Ärger, Trauer, Dauerstress oder Wut belasten unseren Körper negativ und nachhaltig.
Angst oder chronischer Stress, sowie das Gefühl der Hilflosigkeit beanspruchen unseren Körper aufgrund dauerhaft erhöhter Stresshormone und führen zur Schwächung unseres Immunsystems. Die Betroffenen sind in ihrem „negativ“ Denken gefangen und diese Gedanken kreisen um ihre Symptome, was zur Folge hat, dass sich Symptome verschlimmern und die Betroffenen in einer „Negativspirale“ gefangen sind.

Ein Anti – Stress – Training oder auch Entspannungsverfahren helfen nachweislich, den Zusammenhang zwischen Gedanken und Schmerzen wahrzunehmen. Durch ein „umdenken“ kann es dem Betroffenen gelingen, optimistischer mit sich und den Symptomen umzugehen.

Inhalte eines Anti – Stress – Trainings sind nicht nur ein
Entspannungsverfahren. Es konnte in einer Studie belegt werden, dass ein einzelnes Entspannungsverfahren nicht für alle Menschen ausreicht. Die individuellen „Stressmacher“ sollten erkannt werden und der Zusammenhang bewusst werden, dass man nicht „Opfer“ des Stresses ist. Darüber hinaus sollten viele unterschiedliche Bewältigungsstrategien erlernt und erprobt werden und ebenfalls an eine „Rückfallprophylaxe“ gedacht werden.

Anti - Stress - Training
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