Macht Ritalin doch abhängig

Ritalin galt bis dato unter den Medizinern als nicht gefährlich. Die eindeutige Meinung besagt, dass Ritalin nicht abhängig macht und kein Gewöhnungseffekt entsteht – es wird ja unter anderem Kindern verordnet.

Das verschreibungspflichtige Medikament Ritalin hat 2012 ein Rekord von 1839 kg im Jahr eingebracht. 2013 wurden von Ritalin „nur noch“ 1803 kg verschrieben. Ritalin wird für Kinder ab 6 Jahren verordnet, bei denen die Diagnose AD(H)S gestellt wurde und bei denen keine anderen Therapiemaßnehmen „anschlagen“. Die Deutsche Apotheker Zeitung nennt Ritalin „Methylphenidat“ – den „Goldesel“ der Pharmaindustrie.

US Forscher konnten an einer Studie mit Erwachsenen nachweisen, dass Ritalin im Belohnungssystem eine Zunahme des Eiweißes bewirkt, dessen Wirkung es eigentlich hemmen soll. Diese Tatsache belegt, laut Studie, dass mit der Zeit eine Toleranz gegen das Medikament entsteht – es wird unwirksam oder aber man braucht eine größere Menge.

Betroffene mit ADS / ADHS weisen, laut Schulmedizin, eine Dysfunktion im Dopaminstoffwechsel auf. Schuld daran ist das Protein DAT, welches dafür sorgt, das Dopamin zu schnell wieder „abgebaut“ wird. Methylphenidat soll nun eigentlich dafür sorgen, dass DAT weniger wird und somit mehr Dopamin an den Stellen bleibt, an denen es gebraucht wird.

Es stellte sich heraus, dass Ritalin aber mit der Zeit ( ab ca. 1 Jahr Einnahme ), die DAT vermehrt, b. z. w die Nebenwirkungen des Ritalin sind die Vermehrung der DAT. Lassen die Betroffenen Ritalin z. B in den Ferien oder am Wochenende weg, verschlimmern sich die Symptome enorm und es besteht die Gefahr, dass Ritalin nicht mehr zwischen durch abgesetzt wird.

Darüber hinaus ist schon länger sicher, dass Ritalin an Wirkung verliert, nach Aussage des Max – Planck – Institutes.
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