Barschangeln im November: Tipps für die kalte Jahreszeit

Barschangeln im Herbst bietet viele neue Herausforderungen. Besonders dann, wenn ein Großbarsch an den Haken gehen soll (Foto: Photo by Andrey Trusov on Unsplash)
Den gestreiften Räuber überlisten. Auch im November können die Angelruten auf Barsch ausgeworfen werden. Dabei ist die Wahl des passenden Köders und des richtigen Angelplatzes wegweisend für den Fangerfolg im November. Insbesondere, wenn kapitale Exemplare überlistet werden sollen.


Ein beliebter Raubfisch unter Anglern

Der Barsch ist wegen seines hohen Vorkommens ein sehr geschätzter Raubfisch. Er ist zwar das ganze Jahr über gut zu fangen, aber insbesondere die kapitalen Exemplare bieten neue Herausforderungen. In unseren heimischen Gewässern treffen wir oft auf den Flussbarsch, der zur Familie der Echten Barsche gehört. Als Schwarmfisch ist der Barsch in verschiedenen Gewässern anzutreffen. In der Nähe von Pflanzengürteln am Ufer ist der Barsch als Krautbarsch bekannt, während der Jadebarsch im Freiwasser schwimmt und der Tiefenbarsch - wie es der Name schon verrät - in den tieferen Wasserabschnitten anzutreffen ist. Grundsätzlich ist der Barsch an sogenannten Barschbergen. Pfosten, verankerte Schiffe, unter Brücken und auch in Wasserabschnitten mit viel Pflanzenwuchs anzutreffen. Im November bereitet sich auch der Barsch auf die Winterzeit vor und frisst sich ein Depot an. Zur Nahrung zählen insbesondere kleine Weißfische, Fischbrut, kleinere Artgenossen, Muscheln, Krebse und Wasserinsekte. Jedoch wird das Nahrungsangebot im November immer knapper. Das bedeutet, dass der Barsch gefräßiger ist und aggressiver auf Jagd geht. Dementsprechend sollte der Köder ausgewählt werden.

• Schon gewusst? Die Körperform des Zanders lässt schnell vermuten, dass dieser zu der Familie der Esocidae (Hecht) zählt. Aber er gehört zu der Familie der Echten Barsche.

Große Exemplare überlisten

Durchschnittlich erreicht der Barsch eine Größe von zirka 20 bis 40cm. Aber auch kapitale Exemplare von bis zu 70cm können überlistet werden. Dabei ist es gut zu wissen, wie sich die sogenannten Großbarsche im Gewässer verhalten und was sie fressen. Grundsätzlich kann man sagen, dass Großbarsche nicht umsonst so groß geworden sind. Sie sind viel vorsichtiger, als die kleineren Vertreter. Dementsprechend sollte der Köder für den Großbarsch so attraktiv wie möglich gestaltet werden. Tauwürmer und Fischfetzen sind ideale Naturköder, um ein kapitalen Barsch anzulocken. Darüber hinaus schwimmen Großbarsche als Einzelgänger in den tieferen Gewässerabschnitten. Das bedeutet, dass der Naturköder in den Tiefen angeboten wird.

Das passende Equipment und die richtige Bekleidung

Um einen Barsch zu überlisten - ganzgleich ob Großbarsch oder die kleinen Artgenossen - ist das Angelequipment ausschlaggeben für den Fangerfolg. Mit einer 1,90-2,70m langen Spinnrute (1-12g Wurfgewicht) und einer 0,10-0,25mm geflochtenen Angelschnur ist man auf der sicheren Seite. Dabei spielt auch die Angelrolle eine wichtige Rolle. Idealerweise wird eine mittelgroße Spinnrolle mit einer Schnurfassung von ca. 100-400m verwendet. Alternativ reicht auch eine Stationärrolle mit Frontbremse, Heckbremse oder Sternbremse aus. Als Vorfach kommt eine 50-60cm langes Fluorocarbon-Schnur zum Einsatz. Karabinerwirbel und Einzelhaken Gr. 6-8 mit Widerhaken vervollständigen das Vorfach. Neben den Naturködern, können auch verschiedene Kunstköder für Raubfische montiert werden. Wichtig ist, dass die Köder auf die Größe der Barsche angepasst sind. Das bedeutet: Kleine Köder werden von kleineren Barschen gefressen; große Köder von größeren Fischen.

Fazit

Barschangeln im November ist eine gute Möglichkeit, um auf neue Herausforderungen zu stoßen. Denn der Barsch ist zwar das ganze Jahr über gut zu fangen, aber insbesondere Großbarsche sind schwer zu überlisten. Da sich auch der Barsch auf die klirrende Kälte in der Winterzeit vorbereitet und sich ein Winterdepot anfrisst, entpuppt sich der November als idealer Monat, um auf gefräßige Räuber zu treffen. Mit dem passenden Köder und der richtigen Angelausrüstung wird der Barsch an den Haken gelockt.
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