Bergedorfer Königin bei den Eidelstedter Poeten 19.11.2014

Hamburg: Bürgerhaus Eidelstedt | Das TextLabor Bergedorf hat als Vorlage gedient für die offene Lesebühne "Eidelstedter Poeten", die sich alle zwei Monate am dritten Mittwoch im Eidelstedter Bürgerhaus trifft. Petra Klose, die das TextLabor B gegründet hat, war regelmäßig dabei, und diese Tradition setzt auch ihre Königin Charlene fort, wann immer sie es einrichten kann.

Eidelstedt liegt am anderen Ende der S-Bahnstrecke, und so ist es gut zu verstehen, wenn Eidelstedter Kreative gerne auch vor ihrer Haustür ein solches Angebot nutzen. Eine Lesebühne, die jedem offensteht, der etwas geschrieben hat oder einfach nur zuhören möchte und Abende, die von guter Musik begleitet werden – das kommt an, dafür gibt es Bedarf. Slam-Wettbewerbe sind eine andere Sache.

Und so setzte sich auch die Königin der Texte aus Bergedorf in die S-Bahn, um in Eidelstedt zu lesen. Eigentlich ist es erstaunlich, dass die Leute kaum erstaunt sind, wenn sie jemandem mit Krone gegenüber sitzen. Man kann das als Hamburger Toleranz sehen, dann ist es gut so.

Artur Hermanni überzeugte mal wieder mit seinen Klavierstücken. Diverse Autoren boten wieder vielfältige Texte, überwiegend Gedichte von einfach bis hochkomplex, und auch eine mysteriöse Geschichte über das Ende der Welt war dabei. Sem Gupta las eine sehr nette Geschichte über die Azoren auf Platt, und die Königin philosophierte über Heimat. Ein runder und bunter Abend.

Da die Eidelstedter Poeten ja erst im Januar wieder tagen, bietet sich ein vorweihnachtlicher Besuch im TextLabor B an, das am 03.12.2014 noch einmal richtig aufdrehen wird. Es geht dann auf Weihnachten zu, und da wird es dann besonders schön.
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