Das Gründelsloch, Kindelbrück, Thüringen

Charlene, die Königin der Texte aus Hamburg am Gründelsloch in Kindelbrück, Thüringen
Kindelbrück: Gründelsloch |

Eines Tages im Jahre 1611,

als ein Wagen den Weg nach Kindelbrück entlang ratterte, tat es einen lauten Knall, der Boden tat sich auf (ein sogenannter Erdfall), und der Wagen versank mit Mann und Mais in einem Loch, aus dem Wasser sprudelte.

Das Wasser suchte sich seinen Lauf und überschwemmte die Stadt Kindelbrück. Man konnte sich das zuerst gar nicht erklären und musste den Ursprung erst suchen.

Aus dem Gründelsloch sprudeln bis heute 16.500 Liter Wasser pro Minute. Es ist Winter wie Sommer konstant 8°C kalt und hat die enorme Härte von 71. Jedes Wasserrohr würde sofort verkalken. Das Gründelsloch ist eine so genannte Karstquelle. Niemand weiß, wo so eine aufbricht, wann und wann sie vielleicht plötzlich wieder verschwindet. Taucher, die in den 70er Jahren versucht haben, das Gründelsloch zu erforschen, konnten wegen der enormen Strömung nicht bis hinunter tauchen. Es ist nur bekannt, dass das Wasser aus mindestens 3 Öffnungen hervorschießt.

Der Sage nach hat das Gründelsloch diese grünblaue Färbung, da der versunkene Wagen mit Quecksilber beladen gewesen sei. Fest steht, dass die Mineralien für die Färbung verantwortlich sind. Die Strömung sorgt für unheimlich klares Wasser.

Die Symbolfigur für das Gründelsloch ist die Gründelslochfee Nadine II. aus Kindelbrück.
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