Heimatfest in Kindelbrück, Thüringen

   
Trotz Sonnenschein und Fußballübertragung ist die Kirche gut besucht
 
Fanfarenspieler beim Heimatabend in Kindelbrück
 
In Kindelbrück beim Heimatfest stehen die Kindel im Vordergrund
 
Kindergruppe spielt vor dem mit Blumen aufwendig geschmückten Altar
Kindelbrück: Kindelbrück |

Kindelbrück feiert Heimatfest seit 166 Jahren

Kindelbrück ist eine Stadt im Kreis Sömmerda in Thüringen. Das ist nicht sehr weit von Erfurt. Das Heimatfest hat seit 166 Jahren Tradition in diesem idyllischen 1800 Einwohner-Städtchen. Es gab Zeiten, da wurde es viel größer gefeiert als heute und Zeiten, wo es z. B. wegen des 1. Weltkrieges ganz ausfiel.

Wieso heißt Kindelbrück "Kindelbrück"?

Es wurde eine Brücke über die Wipper gebaut. Der Erzählung nach tobten 3 Kinder dort und fielen in den Fluss. Jemand der das sah, rief um Hilfe etwas von "Kindel" und "Brück", und man entschied, den Ort danach zu benennen. Das waren Kinder, und so nannte man den Ort Kindelbrück. Kinder spielen hier eine große Rolle, und so ist das Heimatfest auch ein Kinderfest. Man sieht hier auch eine Menge Schwangere, so dass es auch in Zukunft ein Ort der Kindel bleiben sein wird.

Heimatfest – ist das nicht überholt?

Durchaus nicht. Wenn auch das Wort "Heimat" heutzutage nicht mehr sehr häufig in Gebrauch ist, ist Heimat doch dort, wo wir leben, uns zu Hause fühlen, und warum soll man das und die lokalen Traditionen nicht feiern und weiterleben lassen, auch wenn wir ständig von neuen Reizen überflutet werden. Letztlich leben wir alle aus unserer Tradition heraus und sind von unserer Kultur geprägt, die in jedem Ort wieder ein wenig anders ausschaut. Sich damit zu beschäftigen ist durchaus interessant. Was wären wir ohne unsere Wurzeln?

In der Großstadt ist schon viel von unserer Kultur verwaschen und verwässert worden. Umso wichtiger finde ich es, dass wir unsere Traditionen wiederbeleben und weiterleben lassen, denn ich möchte nicht in einer Welt leben, in der alles gleichgemacht ist, in der wir austauschbar sind wie Bauklötze. Althergebrachtes sehe ich als eine Bereicherung in unserer Welt, die von Internet und Globalisierung geprägt ist.

Heimatfest – was ist das?

Kindelbrück feiert sein Heimatfest dieses Jahr über 3 Tage. Für michgilt "lieber mitmachen als nur dabei sein", und da mich die Gründelslochfee Nadine II. eingeladen hat, habe ich nicht lange gezögert und habe den langen Weg auf mich genommen. Nadine war ja schließlich auch zum Königinnentag im vergangenen Oktober in Hamburg gewesen. Die Gelegenheit für einen Gegenbesuch ließ ich mir nicht entgehen. Kindelbrück war für mich bis vor kurzem noch ein weißer Fleck auf der Landkarte, und so hatte ich jetzt die Chance, ein weiteres Stück Deutschland näher kennenzulernen.

Creativ-Laden

Die Familie Ernst betreibt in Kindelbrück einen Creativ-Laden. Es ist ein echter Familienbetrieb, wie er in Großstädten nicht mehr zu finden ist. Christopher Ernst ist Thüringer Meisterflorist. Das Blumengeschäft trägt sich aber nicht selber, und so stattet er mit seinem Team vorwiegend Veranstaltungen aus. Ob es die Blumengestecke für Hochzeitsautos, die gesamte Dekoration für feierliche Hochzeiten ist oder Blütendeko für Geburtstagsfeiern… ob im Hotel, im Schloss, im Gemeindesaal oder bei der alljährlichen Hochzeitsmesse – er versteht es meisterhaft, zu dekorieren.

Kirchenschmuck

So auch in der Kindelbrücker Kirche. Die einzige verbliebene Kirche von Kindelbrück war zu DDR-Zeiten ziemlich zerfallen. Heute ist sie wieder verwendbar, auch wenn es eigentlich viel zu tun gäbe, für das das Geld nicht reicht. In der Orgel fehlen die Pfeifen, die Besteigung des Turms ist nur als Abenteuer möglich – aber der Bau steht auf solidem uraltem Fundament. Am Altar verweist eine Inschrift auf das Jahr 1768. Das Innere des Altars ist irgendwann abhandengekommen, und so bietet sich die Fläche geradezu an, sie mit Blumen zu schmücken.

Ich, Charlene, die Königin der Texte aus Hamburg, durfte dabei mithelfen, den Altar in ein Blütenmeer zu verwandeln. Auch wenn ich nur mithalf, und es den Floristen zu verdanken ist, welch eine Pracht sie aus den Blumenspenden gestalteten, bin ich doch stolz, dass ich nicht nur zuschauen durfte. Bei farbiger Beleuchtung erstrahlt die Kirche in neuem Glanz. Da hat der MDR, der es für das Fernsehen aufzeichnen wollte, echt etwas verpasst.

Konkurrenz durch Fußball im Fernsehen

Das Heimatfest stand unter einem ungünstigen Stern, denn am gleichen Abend spielte Deutschland in der Fußballweltmeisterschaft, was im Fernsehen live übertragen wurde. Trotzdem und trotz des herrlichen Sonnenscheins war die Kirche aber sehr sehr gut besucht. Selbst oben auf dem etwas baufälligen Rang drängten sich die Leute, und es waren alle Altersgruppen vertreten, was auch keine Selbstverständlichkeit ist.

Eröffnet wurde der Heimatabend von einem Fanfarenspieler mit Trompete, der in alter kaiserlicher Uniform auftrat. Das lag daran, dass das Fest einen Rückblick auf das Heimatfest vor 100 Jahren warf. Das war die Zeit von Kaiser Wilhelm und die Zeit, aus der es die frühesten brauchbaren Fotos gab.
Am Heimatabend sangen und tanzten große und kleine Kinder, und einige Kindelbrücker beteiligten sich aktiv mit Beiträgen über alte Zeiten und Kindelbrücker Mundart.

Die Kindelbrücker Kirche

Kindelbrück hat eine Kirche. Zu DDR-Zeiten waren kaum Mittel verfügbar, und so litt das historische Bauwerk sehr. Die Wendeltreppe, die einst in den Turm hoch geführt hatte, brach zusammen und wurde durch eine im Kirchenschiff seitlich angebaute Holztreppe ersetzt, die jedoch mittlerweile auch baufällig und gefährlich ist. Das Dach war lange undicht und sollte aus Spenden erneuert werden. Allerdings verschwanden diese und unbekanntem Wege, genau wie das Altarbild und die Pfeifen der 32- Register-Orgel, von der nur die Windladen, Blasebälge und ein paar wenige vereinzelte Pfeifen nachgeblieben sind.
Das Nötigste ist an dem Gebäude inzwischen renoviert worden. Das Dach ist wieder dicht, das Kirchenschiff ansehnlich und bis zum ersten Rang begehbar. Der zweite Rang ist abgesperrt, weil dort die Sicherheit nicht gewährt werden kann. Das Dach wurde vor einigen Jahren von innen mit Holz ausgekleidet, so dass der Altarraum vor Vögeln geschützt ist, die lange Zeit die Kirche verschmutzt haben.

Am Abend spielt die Band

Während der Heimatabend in der alten Kindelbrücker Kirche stattfand, ging das Fest am Abend auf dem Festplatz "Rieth" weiter. Auf der vom Kindelbrücker Carnevals Club renovierten Bühne spielte eine Band Musik vom Schlager bis zum Evergreen. Auf der runden Tanzfläche konnte man tanzen, sich am Grill mit Thüringer Bratwürsten oder Brätl (gegrilltem Fleisch) verwöhnen und Bier oder kalte Getränke trinken. Da es schön warm war, flossen die Getränke in Strömen.
Bis spät in die Nacht konnte man auch Karussell fahren, an der Schießbude Stofftiere "er-schießen".

Samstag

Am Samstag, den 05.07.2014, war das große Hoheitentreffen in Kindelbrück. Die Gründelslochfee hatte ich im Oktober 2013 beim 5. Deutschen Königinnentreffen in Hamburg kennengelernt. Wir sind in Kontakt geblieben. Unter all den Produktköniginnen ist eine Fee eine besondere Symbolfigur. Das Gründelsloch war mir kein Begriff, genau, wie ich nie in Thüringen gewesen war. Wir blieben über das Internet in Kontakt, und als mir Andrea, die Mutter der Gründelslochfee schrieb, sie würde mich sehr gerne einladen, aber es sei ja zu weit, zögerte ich nicht lange und sagte zu. Damit sich die fast 400 km Fahrt lohnten, wurde ich eingeladen, ein bisschen länger bei Familie Ernst und Heffe zu bleiben, was ich, die Königin der Texte aus Hamburg-Bergedorf, dankbar annahm. (http://koenigin-charlene.de)

Hoheitentag

Am Samstag war der Hoheitentag des Heimatfestes. Kindelbrück hatte sich sehr ins Zeug gelegt und viele Hoheiten aus der näheren und entfernteren Umgebung eingeladen. Um zehn Uhr ging es zum Gründelsloch. Dort war schon ein Frühschoppen in Gange. Eine sprudelnde Quelle, die dort plätscherte, wurde fälschlicher Weise als die Sehenswürdigkeit gehalten. Die Königinnen trafen sich am Tisch gegenüber der Band. Nach und nach trudelten sie alle ein, die Kirschkönigin aus Rastenberg, der wir am kommenden Wochenende zum 50. Kirschfest einen Gegenbesuch abstatten werden, die Bambusfee vom Bambusland, Charlene, die Königin der Texte aus Hamburg war die am weitesten Gereiste, es kam auch der Laubkönig mit seinem Zeremonienmeister, die Quellenprinzessin Martha aus Bad Tennstedt, die süße kleine Lavendelprinzessin, die überall gleichzeitig zu sein scheint, die Thüringer Meerjungfrau, die Fliederkönigin aus Bad Frankenhausen, die Knopfprinzessin, die Faulunger Pflaumenmuskönigin, der Wippertus; alle waren da. Ein freudiges Wiedersehen und frohes Kennenlernen der Hoheiten, die erst neu in ihrem Amt waren und man zum ersten Mal traf.

Dann führte uns Nadine, die Gründelslochfee zum Gründelsloch, einer Karstquelle, die eines Tages mit einem großen Knall aufgebrochen ist und Kindelbrück überschwemmt hat. Man wusste anfangs nicht, wo das Wasser her kam. Seit dem 03.03.1611 sprudeln hier 16.500 Liter 8°C kaltes Wasser aus dem Boden mit der erstaunlichen Härte von 71. Selbst Taucher konnten in den 70er Jahren nicht bis zum Grund vordringen, weil die Strömung so stark ist. Durch die Mineralien schimmert das Gründesloch blaugrün, und wenn die Sonne hineinblinzelt, ist es besonders schön. Die Strömung macht das Wasser extrem klar, und die Gründelslochfee hat ein Kleid, das diese märchenhafte Stimmung in Stoff gießt.

Nach dem Gruppenfoto am Gründelsloch stellten sich die Hoheiten dem Publikum beim Frühschoppen kurz vor, und die Band spielte speziell für Charlene aus Hamburg das Lied, von dem Harung, der sich in eine Flunder verliebte.

Es ging für die Hoheiten zurück zu der Familie Ernst/Heffe, die sich für die Hoheiten einsetzten und in ihrem Garten eine gemütliche Essenstafel aufgebaut hatten. Man war froh, sich wiederzutreffen und miteinander plaudern zu können.

Gestärkt ging es auf dem 8-m-Wagen, den wir die Tage vorher geschmückt hatten, gezogen von einem modernen Trecker zum Startpunkt des Umzugs. Es gab einige Verzögerungen, da der lange und hohe Wagen nicht durch die kleinen Gässchen passen würde. Die Route war daher eine andere als im Jahr zuvor, und dummerweise war diese neue Fahrtstrecke nicht in der Zeitung bekanntgemacht worden.

Begleitet von Musik und Vereinen ging es dann durch die engen Gassen von Kindelbrück. 2014 war ein Jahr des "kleinen" Umzugs. In manchen Jahren beteiligen sich noch weit mehr Unternehmen und Personen. Wir Hoheiten fuhren unter bunten Wipfeln hindurch und zitterten mit, wenn eine Kurve ganz besonders eng war. In der Mitte des Hängers thronten Nadine und Klara, die kleine Lavendelprinzessin. Wir anderen standen auf der Fläche, lächelten und winkten den Kindelbrückern zu und freuten uns über das doch recht schöne Wetter.

An der Kirche und dem Rathaus vorbei ging es zum Festplatz, der am Stadtrand liegt. Dort war eine blütenweiße Kaffeetafel für die Hoheiten aufgebaut. Nadine konnte jedoch nicht lange auf ihrem Gründelslochthron verweilen, schon wurde sie zum Bändertanz gerufen. Das ist ein traditioneller Tanz aus Kindelbrück, bei dem die Tänzer und Tänzerinnen bunte Schnüre in den Händen halten, die oben an einem Mast eingehakt sind. Sie tanzen zu Musik von Akkordeons ihre Schritte, und dabei flechten sich die Schnüre oben um den Mast zu einem gleichmäßigen bunten Muster. Der Tanz wirkt simpel, aber eine falsche Drehung, einmal nicht aufgepasst – und der Zopf wird zum Knoten. Es erfordert eine ausgeklügelte Koordination, und die klappte hervorragend.
Bei der Generalprobe am Tag zuvor hatte ich das schon bewundert, nun aber waren die Tänzerinnen alle in Dirndls gekleidet, die eigentlich nicht in dieser Gegend beheimatet sind, seit einigen Jahren aber immer mehr in Mode kommen.

Nadine konnte aber auch danach nicht in Ruhe Kuchen essen, denn es folgte die Vorstellung der Hoheiten. Nach einigen Worten des Bürgermeisters rief die Gründelslochfee uns auf die Bühne und jede/r von uns stellte sich mehr oder weniger ausführlich vor. Wir bekamen jede/r einen Korb mit leckeren dunklen Kirschen und einen Gutschein von Creativ-Laden Ernst, der sich sehr für das Heimatfest engagiert hat. Eigentlich schade, dass wir Symbolfiguren, die wir uns für unsere Sache so einsetzen, oft das Problem haben, dass wir kaum Sponsoren haben. Nadine hat so viel für Kindelbrück getan, und ihre Familie hat die meisten Ausgaben selber tragen müssen. Mir als Königin der Texte, einer Kulturbotschafterin, die sich für Literatur und Musik einsetzt und ihre Heimatstadt Hamburg und den Stadtteil Bergedorf vertritt, geht es leider nicht besser. Ich hätte überhaupt nichts dagegen, für einen Sponsor bei meiner Tätigkeit auch etwas Werbung mitzumachen. Für ihn könnte sich das lohnen und ich müsste die finanzielle Last nicht ganz alleine tragen. Na ja, vielleicht findet sich ja jemand, der dies liest.

Der Blütenbogentanz, den die Kinder aufführten, war ebenfalls sehr schön. Ich hatte beim Binden der Bögen zugeschaut und das Schleierkraut dafür geschnitten. Es macht mich ein bisschen stolz, nicht nur dabei gewesen zu sein, sondern auch mitgeholfen zu haben.

Die vielen Hoheiten, die nach Kindelbrück gekommen waren, mehr als je zuvor, wurden von der Bevölkerung sehr gut aufgenommen. Das war eine richtige Attraktion. Nun sind wir keine Königinnen, die Länder regieren. Wir sind Ehrenköniginnen, die sich für bestimmte Dinge einsetzen. Da gibt es Produktköniginnen wie die Bambusfee oder die Knopfprinzessin, Hoheiten, die für einen Ort oder eine Region stehen, wie der Laubkönig oder die Quellprinzessin. Das sind noch recht greifbare Dinge. Die Königin der Texte ist da etwas erklärungsbedürftiger. Sie vertritt das TextLabor Bergedorf. Das ist eine offene Lesebühne, auf der jeder, der etwas selber geschrieben hat, ausprobieren kann, wie es beim Publikum ankommt. Anders als beim Poetry-Slam ist das kein Wettbewerb, denn es sollen sich auf Menschen trauen, die noch nie auf der Bühne gestanden haben und sich einen Wettbewerb (noch) nicht zutrauen würden. Es geht um Kreativität, die wir hervorlocken wollen. Die beliebten monatlichen Leseabende werden auch immer von Profimusikern begleitet, die ehrenamtlich mitmachen. So manches Talent kommt dabei zum Vorschein. Vor kurzem habe ich mein erstes "TextLabor on Tour" in Bad Münder erfolgreich durchgeführt. Es hat gezeigt, dass die Idee auch andernorts funktioniert.

Eine Königin der Texte hat eine weitere Daseinsberechtigung: sie schreibt nämlich Texte, z. B. Artikel wie diesen, aber auch Geschichten, Romane oder was ihr sonst so an Texten in den Sinn kommt. Außerdem ließe sich keine Region, kein Produkt vermarkten, gäbe es nicht die Texte dafür.
Nach dem Kaffee hatten wir Hoheiten die Gelegenheit zu einem Bummel über den Rummel mit der Gründelslochfee. Für die Kindelbrücker waren die Ladies in ihren tollen ausladenden Kleidern in den Karussells eine Show. Gründelslochfee und Königin der Texte im Autoscooter – wann hat man sonst die Gelegenheit zu solch einem Anblick?!?
Später am Abend spielte die Gruppe"Passat" bis in die Nacht.

Der Heimatfest-Sonntag

Damit das Heimatfest stattfinden konnte, reinigte der KCC, der Kindelbrücker Carnevals Club gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr den Festplatz und die Bühne bekam in engagierter Eigeninitiative in persönlichem Einsatz einen neuen Anstrich.

Das große Tanzgruppentreffen

Kindelbrück lud zum Sonntagnachmittag zum ersten Mal zum Tanzgruppentreffen ein. Nach vielen schlecht besuchten Jahren brummte der Festplatz am Sonntag. Es hatten sich 16 Tanzgruppen mit über 200 Tänzerinnen und Tänzern aus dem Landkreis eingefunden. Der runde Tanzplatz unter den Linden war umlagert von hunderten Menschen. Kleine und große Tänzerinnen begeisterten das Publikum mit den unterschiedlichsten Choreografien. Ägyptische Tänzerinnen, Springmäuse, Karnevalsgruppen in ihren glanzvollen Gardeuniformen, kleine Bauchtänzerinnen, die Mädels mit ihrer Beach Party hatten sogar eine Palme mitgebracht, ja sogar die Freiheitsstatue mit lauter tanzenden Amerikanischen Fähnchen – alle waren sie dabei. Von klassischem Gardetanz über Hip Hop und Pop reichte das Spektrum bis zu orientalischen Klängen. Die Tänzerinnen legten sich voll ins Zeug und rollten über den Boden und bauten menschliche Pyramiden. Für die Musik sorgte DJ Sandro, und die Moderation machte der Vereinsringsvorsitzende Klaus Günther. Mit viel Freude boten sie eine 2-stündige Show, die das Publikum begeisterte. Die Gründelslochfee Nadine aus Kindelbrück und die Königin der Texte Charlene aus Hamburg überreichten die Anstecknadeln, und zur Erinnerung an die Teilnahme gab es für jede Gruppe noch ein Gruppenfoto zum Mitnehmen.
Mit dem Helikopter konnte man zu einem sehr fairen Preis über Kindelbrück und Umgebung schweben und einen Blick aus luftiger Höhe auf das grünblau schimmernde Gründelsloch werfen.


Am Abend klang das Heimatfest mit Musik und gemütlichem Beisammensein aus. Thüringer Bratwürste kann man nicht originaler kriegen als in Thüringen. Wer Lust hatte, konnte sich auf dem Rummel in eines der wilden Karussells schwingen oder im Autoscooter vergnügen. Mit der Gründelslochfee machte das natürlich doppelt viel Spaß.

Ein Feuerwerk zum Ausklang

Als es dunkel wurde in Kindelbrück, schloss der Abend mit einem Feuerwerk. Es waren nicht mehr sehr viele Leute auf dem Festplatz, aber da es in die Höhe geschossen wurde, leuchtete der Himmel über Kindelbrück, und man konnte es bestimmt auch noch von zu Hause aus sehen.
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