Hoheitentreffen in Parey am 10.08.2014

Hoheitentreffen in Parey 2014
 
Freudiges Wiedersehen
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Hoheitentreffen am Sonntag 10.08.2014

Michhat ja die Einladung von Elbauenkönigin Constanze hergeführt. Sie hatte zum Hoheitentreffen geladen, welches am Sonntag stattfand. Für uns Königinnen, Prinzessinnen usw. sind solche Treffen immer sehr willkommen. Wir kommen mit Hoheiten zusammen, die wir bereits als Freunde gewonnen haben und lernen auch jedes Mal neue Mitglieder der königlichen Familie kennen, denn mancherorts ist es üblich, dass die Krone regelmäßig weitergegeben wird. Andernorts hat man Schwierigkeiten, Nachfolgerinnen zu finden, die sich genauso einsetzen wie ihre Vorgängerinnen. Und so gibt es Königinnen, die wie unsere Sylvia Löchel, ihres Zeichens Erntekönigin von Oschersleben, dieses Jahr ihr 10jähriges Amtsjubiläum feiert.

Hoheitentreffen sind aber nicht nur für die beteiligten Hoheiten eine tolle Sache; für die Zuschauer ist es immer ein fantastischer Anblick, die Ladies in den fantastischen Kleidern zu sehen, sie zu treffen, vielleicht Autogrammkarten zu ergattern oder der Königin der Texte aufzutragen, den Leuten im Fernsehen zu sagen, dass sie nicht "äh" sagen sollen. (So geschehen in Erfurt)

Viele Besucher lassen sich auch liebend gerne mal mit Königinnen fotografieren. Nun gibt es nicht nur Königinnen unter den Hoheiten. Einige wenige Herren gehören auch dazu. So z. B. der Edle aus Zossen. Auch sind nicht alle Hoheiten blutjung. Die Lavendelprinzessin ist mit 6 Jahren vermutlich die jüngste Hoheit Deutschlands. Die Ältesten dürften die Edlen von Thorgau zu Zossen sein, die wohl an die 80 Lenze zählen. Aber die größte Gruppe sind sicherlich 18-23jährige. Na ja, dann passe ich ja gut dazu.

Parey

Bei Hoheitentreffen wie hier in Parey gibt es immer ein fröhliches Wiedersehen. Nicht selten überrascht mich jemand mit einer Einladung, die ich gerne annehme. Vielerorts gibt es einen Umzug, bei dem die Hoheiten mitmarschieren oder gefahren werden wie in Rogätz, Aschersleben, Kindelbrück oder Rastenberg. In Parey fand kein Umzug statt sondern stattdessen diese spektakuläre Flugshow-Gaudi.

In der Regel bekommen die Hoheiten auf der Bühne, wo sie auch vorgestellt werden ein Gastgeschenk. Es ist auch üblich, dass man ein kleines Andenken mitbringt. Ich sehe immer zu, dass ich etwas bekomme, was zu meinem Amt gut passt. Mal ein Hamburg-Becher, mal war es ein Anspitzer in Form des Hamburger Rathauses oder des Michel. Als Königin der Texte bietet sich auch an, Texte in Form von Russischem Brot oder in Buchform zu verschenken.
Hoheit auf so einem Fest zu sein, bedeutet auch, dass man unbefangen auf der Bühne mit den Zuschauern reden kann. Das TextLabor ist immer erklärungsbedürftig. Wie oft ich schon erzählt habe, was es ist, weiß ich gar nicht mehr. Aber ich tue das gerne, denn ich finde es eine Einrichtung, die es wirklich verdient hat, bekannter zu werden. Inzwischen hat mal wohl in ganz Deutschland davon gehört.

Die Hoheiten machen auch manchmal ungewöhnliche Dinge. Auf der Kirmes fahren sie schon mal in ihren ausladenden Kleidern mit dem Karussell und im Autoscooter. Das gibt hervorragende Fotomotive und macht riesig Spaß. Alleine zuzusehen, wie die Damen ihre wallenden Gewänder versuchen in das Auto zu stopfen! Ein gefundenes Fressen für jeden Fotografen.

...und tschüß!
Nach Abschluss aller offiziellen Handlungen verabschiedet man sich dann wieder. "Bist Du nächstes Wochenende auch in Neuhausen/Sachsen?" "Nein, da bin ich leider schon woanders zum Hoheitentreffen, aber spätestens in Calbe zum Bollenfest sehen wir uns wieder." "Kommst Du zu meiner Abkrönung?"…

Wieder auf der Straße denkt man zurück an ein schönes Wochenende oder einen fantastischen Tag mit königlichen Freundinnen und einem interessierten und wohlgesonnenen Publikum. Eine ganze Woche noch bis zum nächsten Termin. Ist vielleicht gar nicht so schlecht. Dann kann man sich noch richtig ausschlafen, die Flecken aus dem Kleid waschen, die wundgelaufenen Füße heilen lassen und die Geschenke für die nächste Hoheit besorgen. Ach, wie fantastisch ist es, eine Königin sein zu dürfen!
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