Lauter Vugelbeeren

Lauter Vogelbeeren! Die Königin der Texte zu Besuch beim Vugelbeerfast in Lauter-Bernsbach
 
Im Festzelt wird auch auf Tischen und Bänken getanzt
Lauter-Bernsbach: Lautergold | Vor Jahren habe ich mal versucht, aus Vogelbeeren, die übrigens nicht giftig sind, wie viele glauben, Marmelade zu kochen. Geschmeckt hat es mir nicht. Vogelbeeren sind ausgesprochen bitter und sollten nicht roh gegessen werden.
Eines Tages begegnete ich der Vogelbeerkönigin aus Lauter im Erzgebirge. Sie erzählte mir, was für viele Sachen man daraus machen könne. Auf meine Zweifel, ob das auch schmecke, antwortete sie "eigentlich nicht, aber der Vogelbeerlikör ist lecker." Und weil man im Erzgebirge Sächsisch spricht, sagt man dort "Vugelbeerfast" zum Vogelbeerfest. Das fand dieses Jahr (2016) vom 01.-03. Oktober statt.

Am Abend im Festzelt brodelte die Stimmung. Die Band "Die Lausbubn" heizten mächtig ein mit den angesagtesten Partyliedern. Ich bin es sonst nicht gewohnt, aber wenn alle auf den Bänken und Tischen tanzen, dann…
…dann lasse ich mich auch nicht lange bitten.

Das lag jetzt nicht am Vogelbeerlikör, auch wenn das Fest von der Spirituosenfirma Lautergold unterstützt wird. Einfach gute Stimmung und Musik, die in die Beine geht.
Ich glaube, man braucht gar nicht nach München zum Oktoberfest zu fahren, in Lauter ist bestimmt auch genug los, wenn Vugelbeerfast gefeiert wird.

Schnell noch ein Foto verschicken…

Tanzen und mitgrölen bis es von der Decke tropft!

…und am morgen wieder fit sein! Das müssen zumindest die Hoheiten, die eingeladen sind, denn es steht einiges Interessantes auf dem Programm.
Es war alles gut organisiert. Treffen zum Essen in der urigen Tenne eines Hotels, Gruppenfoto, dann Fahrt mit Trikes zum Festplatz.

Viele Hoheiten waren angereist von nah und fern, sogar aus dem 550 km entfernten Hamburg. Auf dem Trike mitzufahren, ist schon etwas Besonderes.

Trikes kann man nicht wie Autos beim Händler kaufen. Die meisten sind spezielle Kontruktionen mit Automotor und nicht selten teurer als 40.000€, also ein teures Hobby. Entsprechend selten sieht man sie im Straßenverkehr. Mir hat die Fahrt jedenfalls Spaß gemacht.

Ein Besuch im Spirituosenmuseum von Lautergold durfte natürlich nicht fehlen, und ja, der Vogelbeerlikör ist lecker. Aber es gibt ein viel breiteres Angebot leckerer Spirituosen, die man probieren und kaufen kann. Das graue Männchen nimmt natürlich das Fläschchen, das ihm am ähnlichsten sieht. Dann ist es auch schon Zeit für die Vorstellungsrunde und Autogrammstunde im Festzelt.

Bei Kaffee und Kuchen folgen dann unter dem Zeltdach im Spirituosenmuseum verschiedene musikalische Beiträge und die Krönung der neuen Vogelbeerkönigin und die Wahl der Prinzessin.

Es ist sehr gut besucht. Auch Ritter Georg aus dem nahegelegenen Schwarzenberg ist mit seinem Burgfräulein dabei. Ich habe mir sagen lassen, dass das Burgfräulein jedes Jahr wechselt und doch immer die gleiche Figur hat. Das ist ziemlich erstaunlich.

Nach der Zeremonie und einem Abschiedsfoto im Museum ist dann noch Zeit für persönliche Gespräche mit dem Betriebsleiter von Lautergold Mike Schneising und dem Bürgermeister Thomas Kunzmann. Alles sehr nette Leute. Lautergold gibt es sogar schon in China, da sollte man es in Hamburg doch auch allemal kennen!

Mit einem Feuerwerk verabschiedete sich das Vugelbeerfast in Lauter. Das wurde dann etwas lauter…
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