Literatur in Hamburg

Die Königin der Texte Charlene Wolff vom TextLabor Bergedorf war auch bei den Eidelstedter Poeten
Hamburg: Kult Café Hamburg |

Kulturabende


Neben den bekannteren Poetry-Slam-Veranstaltungen, bei denen es um Wettbewerb geht, gibt es in Hamburg auch einige offene Lesebühnen, die die Freude am Schreiben in den Vordergrund stellen. Begonnen hat es wohl mit dem TextLabor-Bergedorf, das 2016 sein 5-jähriges Bestehen feiert. An jedem ersten Mittwoch im Monat treffen sich Kreative und Zuhörer im BeLaMi Bergedorf in gemütlicher Runde bei Texten und Musik.

Einige der Aktiven haben sich gedacht, es sei eine gute Idee, auch am anderen Ende der S-Bahnlinie S21 eine solche Bühne anzubieten. So entstanden die Eidelstedter Poeten, die immer am 3. Mittwoch ungerader Monate im Bürgerhaus Eidelstedt tagen. Zwischen beiden Bühnen gibt es regen Austausch und Zusammenarbeit.

Am 18.11.2015 war es wieder soweit. Ein gutes Dutzend Interessierter lauschte Gedichten, Geschichten und anderen Texten und der Klaviermusik von Artur Hermanni. Christoph Biermann spielte einige Lieder mit Gesang aus seinem Repertoire auf seiner Gitarre. Die Königin der Texte aus Bergedorf las Novembergedanken.

Ganz wichtig sind immer die sozialen Kontakte und der Gedankenaustausch, die sich nebenher ergeben.

Am Donnerstag, 26.11.2015 öffnet nun eine weitere offene Lesebühne in Langenhorn. Cleo, selbst aktiv im TextLabor Bergedorf, hat entscheidend dazu beigetragen, dass auch dort so eine Bühne entstehen kann. Überall gibt es Menschen, die selber Texte geschrieben haben und so eine Möglichkeit bekommen, ihre eigene Kreativität mal anderen vorzustellen, ohne dabei gleich bewertet zu werden oder sich einem Wettkampf stellen zu müssen.
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