Prinzessinnentag in Magdeburg

Königinnen beim Prinzessinnentag im Elbauenpark in Magdeburg
 
Der Hofmarschall stellt die Hoheiten vor
Magdeburg: Elbauenpark | Kleine Mädchen wollen gerne mal Prinzessinnen sein, zumindest geht es vielen so. Kann sein, dass es an den Märchen liegt, die man den Kindern erzählt oder vorliest und in denen Prinzessinnen vorkommen und Ritter. Kleine Jungs können leider keine Prinzessinnen sein, aber sie können mal Ritter sein.

Im Elbauenpark von Magdeburg, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, findet seit Jahren jährlich der Prinzessinnentag statt. Dieses Jahr wurde er gekrönt von "richtigen" Königinnen, die von weit her angereist waren.

Neben der Bergedorfer Königin der Texte Charlene Wolffwaren die Bördekönigin Sylvia I., die Brücker Erntekönigin Sandra aus Brandenburg, die Perlenkönigin Silvia I. vom Arendsee, die Rogätzer Blütenkönigin mit ihrer Justitia sowie die Kartoffelkönigin Constanze aus Genthin zugegen.

Nach und nach füllte sich der Park. Die Veranstalter rechnen mit 3.000 Prinzessinnen und Rittern. Und diese waren sehr interessiert an den erwachsenen Hoheiten. Die Königinnen hatten nämlich Süßes dabei und Autogrammkarten, die auch weg gingen wie warme Semmeln.

Musiker liefen mit mittelalterlicher Musik durch den Park – nein, es war nicht die berühmte Gruppe Calamus.

Auf einem Thron saß ein "König" aus dem Theater und ein "Hofmarschall" versuchte die Kinder zu einem Foto zu animieren. Mit seinem roten Bart, seiner merkwürdigen Art und seiner seltsamen gelben Brille jagte er manch einer kleinen Prinzessin Angst ein.
Die Königinnen ließen sich so schnell nicht aus der Fassung bringen.

Im Park waren auch das Pferd Rosinante, auf dem wir uns fotografieren lassen wollten und ein Einhorn vom Theater. Der Andrang auf das Pferd war allerdings so groß, dass wir Royals es nur auf das Einhorn schafften.

Mein Kleid verdeckt zu viel, da sieht man gar nicht mehr viel von meinem Reittier. Ich bin dann mit dem Einhorn über den Park geflogen bis zum Jahrtausendturm – gelogen soll das sein? Glaubt Ihr etwa nicht mehr an Prinzessinnen, Königinnen, Einhörner und dass alles gut wird?
Also ich bin echt. Das hat mir sogar die englische Königin Queen Elisabeth II. bestätigt.

Im Elbauenpark steht der Jahrtausendturm, eine Art Technikmuseum, in dem man eine Menge lernen und ausprobieren kann. Von außen relativ schlicht tritt man in einen riesigen Raum, in dem es viel zu entdecken gibt.
Da müssen die Königinnen sich natürlich erst mal gegenseitig fotografieren.

Die Rampe außen ist nur teilweise begehbar. Sie wird in Kürze saniert, weil das Holz morsch ist.
Man kann von dort aus weit gucken und auch die Elbe sehen, nach der der Elbauenpark benannt ist.
Oben bläst ein kräftiger Wind.

Drinnen gibt es einiges zu sehen. Plötzlich ist die Bördekönigin so viel kleiner als die Erntekönigin aus Brück, dabei steht sie gar nicht auf dem Stuhl.
Die Königinnen versammeln sich an einer langen Tafel zur Autogrammstunde, und der Andrang ist groß.

Für die Kinder gibt es Theater und Prinzessinnentanz, und die Begeisterung ist groß.


Die Königinnen hingegen versuchen sich im Bogenschießen. Sie machen dabei eine sehr gute Figur – nur mit dem Treffen… na ja, Übung macht den Meister.
Sandra hat das mit dem Loslassen noch nicht verstanden.

Da ist das Ballwerfen einfacher.

Die kleinen Prinzessinnen wollen noch mehr Autogrammkarten, aber einige Königinnen haben schon ihren ganzen Vorrat verteilt.

Wenn ich nach Hause komme, muss ich auch neue drucken. Ich bin froh, dass ich so beliebt bin. Mir sind nur die Süßigkeiten ausgegangen.

Es war ein schöner Prinzessinnentag, und ich mache mich auf den langen Weg, denn ich habe heute noch 980 km zu fahren und werde erst nachts um 4 Uhr zu Hause ankommen.
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